Podiumsplatz für unsere Schule beim Planspiel Börse


Beim Planspiel Börse der Sparkassen hat unsere Schule auch in diesem Jahr erfolgreich abgeschnitten. Mit der Gruppe „Mauerstraßenwölfe“ landeten Jonathan König und Anton Neiwert (Jg. 12) auf dem dritten Platz in der Region Bersenbrück. Direkt dahinter belegten Johannes Siesenis und Tilmann Herlyn (10b) mit ihrer Gruppe „Manetti“ Rang vier. Insgesamt hatten sich bei der Sparkasse Bersenbrück 76 Spielgruppen zum Börsen-Wettkampf angemeldet.

Jonathan König war sich nachher sicher, dass nur eine gewagte Strategie zum Erfolg führen kann. „Um eine hohe Platzierung zu erreichen, muss man so risikoreich handeln wie nur möglich. Frei nach dem Motto „Go big or go home“ haben es nur volatile Aktien in unser Portfolio geschafft.“

Depotvergleich: „Mauerstraßenwölfe“ (von links) vs. „Manetti“ (von rechts)

Ganz anders war der Ansatz bei Johannes und Tilmann: „Es war Glück: Teilweise haben wir unsere Aktien per Zufallsverfahren ausgewählt.“ Ganz auf den Zufall wollten sie aber auch bei „Manetti“ nicht setzen. „Wir haben auch in Aktien von großen und bekannten Unternehmen mit Bedacht investiert, wie z.B. Tesla oder Amazon, und uns im Vorfeld deren Aktienkurse angeschaut“, erklärt Johannes.  

Dass die beiden Gruppen ähnlich erfolgreich waren, lag schließlich vor allem daran, dass sie jeweils auf Anteile des US-amerikanischen Unternehmens Tesla setzten. Die Aktien des E-Autobauers waren im Spielzeitraum stark angestiegen und lagen teilweise 50 Prozent über dem Ursprungswert.

Aufgabe der teilnehmenden Gruppen in ganz Deutschland war es, Geld an der Börse zu verdienen. Dafür stattete sie die Sparkasse mit virtuellen 50000 Euro aus, die möglichst gewinnbringend in Aktien angelegt werden sollten. Abgerechnet wurden die Käufe und Verkäufe entsprechend den realen Kurswerten. Gehandelt werden konnte vom 30. September bis zum 9. Dezember 2020. Die Auswertung erfolgte Ende Februar.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bersenbrück erfolgreich bei Jugend forscht/Schüler experimentieren


Wasser- und Luftgehalt verschiedener Böden, Magnete zur Unfallreduzierung und optimale Ohrstöpsel: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bersenbrück erfolgreich bei Jugend forscht/Schüler experimentieren

Ein besonderer Höhepunkt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Jugend-forscht-AG am Gymnasium Bersenbrück ist in jedem Jahr die Fahrt zum zweitägigen Regionalwettbewerb nach Diepholz Ende Februar. Aufgrund der aktuellen Situation konnte der Wettbewerb jedoch in diesem Jahr nur online stattfinden. Und so standen die Jungforscherinnen und Jungforscher am 18.02.2021 vor der Herausforderung, ihre Ergebnisse in einer Videokonferenz bestmöglich zu präsentieren.

Nele Mohrahrend (Klasse 6b) stellte ihr Projekt „Wasser- und Luftgehalt bei verschiedenen Böden“ vor, mit dem sie in der Rubrik „Geo- und Raumwissenschaften“ antrat. Für ihr Projekt untersuchte sie experimentell fünf verschiedene Bodenarten in Hinblick auf ihren Wasser- und Luftanteil sowie die Fähigkeit, Wasser zu speichern bzw. auch wieder abzugeben. Ihre Ergebnisse möchte Nele in die Planung eines Reitplatzes einbringen. Mit ihrer Arbeit konnte sie dabei die Fachjury so überzeugen, dass sie nicht nur mit einem 1. Platz in der Rubrik „Geo- und Raumwissenschaften“ ausgezeichnet wurde, sondern zusätzlich auch noch einen Sonderpreis erhielt (Jahresabonnement der Zeitschrift „Geo“). Im März wird Nele Mohrahrend ihr Projekt nun auf dem Landeswettbewerb präsentieren. Wir drücken ihr hierfür natürlich die Daumen.

In der Rubrik „Physik“ sind die Projekte von Anna-Lena Renze und Kai Raben angesiedelt gewesen. Anna-Lena Renze (Klasse 6b) führte für ihr Projekt „Sind Unfälle durch den Einsatz von Magneten zu vermeiden???“ berührungsfreie Kollisionsexperimente mit Experimentierwagen durch, an denen verschieden starke Magneten befestigt waren. Ihre Messergebnisse zu Kraft und Beschleunigung nutzte sie dann, um die Frage zu beantworten, ob im Straßenverkehr Unfälle durch den Einsatz von Magneten vermieden werden können. Kai Raben (Klasse 9.1) machte sich in seinem Projekt „Endlich Ruhe! Ohrstöpsel im Vergleich“ auf die Suche nach einem optimalen Gehörschutz. Dazu untersuchte er an einem Ohrmodell und an sich selbst die Schallschutzwirkung verschiedener Ohrstöpsel bei unterschiedlichen Tonhöhen.

Auch Anna-Lena Renze und Kai Raben konnten die Jury mit ihren Projekten überzeugen und erreichten jeweils den 2. Platz in der Rubrik „Physik“. Darüber hinaus wurden beide mit einem Sonderpreis ausgezeichnet: Anna-Lena Renze erhielt ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Geolino“, Kai Raben freute sich über den Sonderpreis „Hören, Akustik & Lärm“.

Rube-Goldberg-Challenge


Um für ein wenig Abwechslung im Homeschooling-Alltag zu sorgen startete die Schulsozialarbeiterin des Gymnasiums Bersenbrück Mitte Januar eine besondere Challenge. Schüler*innen der Jahrgänge 5 und 6 waren aufgerufen eine “ Rube-Goldberg-Maschine“ (deutsch: „Was-passiert-dann-Maschine“) zu bauen. Bei einer solchen Maschine geht es darum eine Aufgabe absichtlich in zahlreiche, komplizierte Einzelschritte zu zerlegen. Hierbei steht nicht ein konkreter Nutzen, sondern die Freude an der Beobachtung im Vordergrund. Für die aufwendigsten Maschinen winkten den Schüler*innen tolle Preise.

Insgesamt 17 Videos mit erfolgreichen Durchläufen der Maschinen konnte Schulsozialarbeiterin Sabrina Bendig nach Ablauf der Teilnahmefrist sichten. „Die Rückmeldung der Schüler*innen und deren Familien war sehr positiv. In einigen Fällen wurde die Challenge sogar zum Familienprojekt. Gemeinsam wurde mit Feuereifer geplant, gebaut und getüftelt. Damit hat die Challenge ihren Zweck mehr als erfüllt“, freut sich Sabrina Bendig. Nach Ablauf der Teilnahmefrist überreichte Sabrina Bendig den Gewinnerinnen, unter Einhaltung der geltenden Coronaregeln, ihre Preise.

Die tollen Videos der Gewinnerinnen können hier werden:

Habt ihr vielleicht Ideen für weitere Challenges oder Aktionen? Wenn ja, dann meldet euch gerne bei Sabrina Bendig (sabrina.bendig@gymbsb.net).

Der doppelte Lockdown oder das Bersenbrücker Winterwunderland


Still verschneit liegt das Pennal am Ufer der Hase, fest im Griff des doppelten Lockdowns durch Corona-Schutzmaßnahmen und Tief „Tristan“, das pittoreske Verwehungen auf die Höfe und Treibeis auf den Fluss gezaubert hat. Und auch wenn selbst der Abschlussjahrgang 13 witterungsbedingt in das häusliche Lernen gewechselt ist, ist das Schulgelände nicht gänzlich unbelebt…

Text und Fotos: Olaf Griese

Und sie bewegen sich doch…


Liebe Schülerinnen und Schüler, wir wissen: Es gibt gute Ausreden, die vor dem Sporttreiben schützen. Von: „Ich hab doch noch ne halbe Stunde Netflix-Zeit von gestern über.“ Bis: „Ich hab meine Sportsachen in der Schule vergessen.“

Kennen wir alles. Auch uns Sportlehrern und Sportlehrerinnen fällt‘s manchmal schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden und raus in die Kälte zu gehen.

Aber es gibt ein paar wirklich gute Argumente dafür, sich öfter zu bewegen. Sicher wusstet ihr, dass Sport gesund macht. Schon 20 Minuten Laufen am Tag reichen aus, und nicht nur euer Herz wird stärker.

Aber wusstet ihr auch, dass Sport clever macht? Stimmt wirklich: Während der Bewegung fließt mehr Blut – nicht nur durch die Oberschenkel, auch durchs Gehirn. Das wird dann besser mit Sauerstoff versorgt, verknüpft sich wie nebenbei und ihr werdet schlauer und schlauer und schlauer…

Und wusstet ihr auch, dass Sport gute Laune macht? Da gibt es so Hormone, die heißen Serotonin und Dopamin. Und die werden beim und nach dem Sport ausgeschüttet. Einfach so. Das heißt, der Körper belohnt sich quasi selbst.

Überzeugt? Super! Los geht’s!

Für alle, die immer noch weiterlesen und die Laufschuhe noch nicht angezogen haben, gibt’s hier ein Video von uns Sportlehrerinnen und Sportlehrern. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch mit uns bewegt!
Tut’s für euch!

Verabschiedungen zum Halbjahreswechsel


Mit dem Wechsel des Schulhalbjahres dreht sich am Gymnasium Bersenbrück das Personalkarussell:

Schulleiter Falk Kuntze verabschiedete Frau Jahn, Frau Joswig und Frau Steinschulte, die ihr Referendariat am Gymnasium Bersenbrück trotz coronabedingter Erschwernisse wie Lockdown und Unterrichtsbesuchen in Kolloquiumsform – teils auch im Examen –  erfolgreich abgeschlossen haben. Zu dieser unter besonderen Bedingungen erbrachten Leistung gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute auf dem Weg in die Zukunft.

Auf eigenen Wunsch verlässt Frau Furche das Gymnasium Bersenbrück, um mit Beginn des zweiten Halbjahres im nordrhein-westfälischen Recke zu unterrichten und dadurch u.a. durch kürzere Arbeitswege mehr Zeit für die Familie haben zu können. In einer situationsbedingt leider reduzierten Verabschiedung durch den Schulleiter, die Fachobleute Mathematik und Kunst sowie den Personalrat haben wir Frau Furche alle guten Wünsche und ein auch an neuer Wirkungsstätte so erfolgreiches Wirken wie am Gymnasium Bersenbrück mit auf den Weg geben können.

2) v.l.n.r. Herr Kuntze, Frau Furche, Herr Gundlach (Fachobmann Kunst), Frau Recker-Kopka (Fachobfrau Mathematik) (der Personalrat war hinter der Kamera)
1) v.l.n.r. Herr Kuntze, Frau Joswig, Frau Jahn (es fehlt Frau Steinschulte)

Text und Fotos: Olaf Griese