Beeindruckender Sieg beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs


Nachdem Luisa Dröge als Klassensiegerin der 6a unseren Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs im Dezember 2025 gewonnen hatte, vertrat sie das Gymnasium Bersenbrück am 25. Februar 2026 beim Kreisentscheid im Quakenbrücker Rathaus. Zunächst las sie in gelungener Weise eine vorbereitete Passage über Harry Potters erstes Quidditch-Spiel aus J. K. Rowlings Jugendbuch „Harry Potter und der Stein der Weisen“ vor. Im Anschluss daran trug sie einen unbekannten Auszug aus J. Mohrs Jugendbuch „Die Stadt der Diebe und Magier“ überaus ansprechend vor und konnte die Jury auch damit überzeugen. Dank ihrer perfekten Lesetechnik und gelungenen Interpretation setzte Luisa sich gegen vierzehn andere Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen des nördlichen Landkreises durch. Wir gratulieren Luisa zu dieser beeindruckenden Leistung. Sie wird unsere Schule beim Bezirksentscheid Weser-Ems-Süd vertreten. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg.

 

Imke Stallmann

„Jugend debattiert“ – Regionalwettbewerb 2026- Wieder zwei Debattanten in der nächsten Runde


Beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ an der IGS Osnabrück war das Gymnasium Bersenbrück in beiden Altersklassen (Jg 9-10, Jg. 11-13) überragend vertreten: Mit Johann Kempe (9 d), Finja Haskamp (11 b) und Anna-Lena Renze (12) zogen zum ersten Mal drei Debattanten in die Finaldebatten ein. Am Ende qualifizierten sich dann auch noch Johann und Anna-Lena für die nächste Runde des Wettbewerbs, dem Landeswettbewerb im Niedersächsischen Landtag in Hannover. In dem Wettbewerb der Altersgruppe I waren Johann Kempe und Leo Pohlmann als Neulinge dabei. Durch die Vorbereitung mit den Teilnehmern des Schulwettbewerbs konnten beide die Vorrundendebatten mit den zwei Streitfragen kontrovers diskutieren und das Thema in der Breite beleuchten. Auch die mentale Unterstützung der anderen Bersenbrücker in Osnabrück war eine gute Stütze im Wettbewerb. Für Johann verliefen die beiden Vorrundendebattanten überaus erfolgreich. Nach der Punktewertung der Jury belegte er den ersten Platz und sicherte sich so die Teilnahme am Finale. Leo fehlten am Ende noch ein paar Jurypunkte für die Top vier im Teilnehmerfeld der teilnehmenden Schulen, die dieses Jahr erstmals nur aus dem Osnabrücker Land stammten, da der bisherige Regionalverbund zu groß geworden war. In der Finaldebatte mit den weiteren Finalisten von der Angelaschule, IGS Melle und IGS Osnabrück dominierte die Pro-Seite. Johann als Pro I hatte die Debatte mit seiner Maßnahme überragend eröffnet. Am Ende belegte er verdient den zweiten Platz und konnte bei seiner ersten Teilnahme die Jury mit seiner Gesamtleistung überzeugen, sodass er bei der nächsten Runde starten kann.  Finja und Anna-Lena vertraten das Gymnasium Bersenbrück zum ersten Mal in der älteren Altersgruppe beim Regionalwettbewerb. Nach den beiden Qualifikationsdebatten lag Finja ganz vorne mit über 100 Punkten in der Wertung auf Platz 1, was ihre überragende Gesprächsführung widerspiegelt; auch Anna-Lena zeigte sich sehr stark mit Platz 3 nach der Vorrunde. Bei der Finaldebatte zur Streitfrage, ob „Kaufe jetzte, zahle später“-Bezahlmodelle bei Online-Käufen verboten werden sollen, konnten die Zuschauer eine überragende Debatte mit vier gleichstarken Debattanten in der Altersklasse II erleben. Die Jury hatte es bei ihrer Entscheidung besonders schwer, denn alle vier Debattanten hätten in der nächsten Runde starten können. Mit zwei Teilnehmerinnen war der Erfolg schon groß. Hinzu kam, dass Anna-Lena Zweite wurde hinter dem zweiten Kontra-Debattanten vom Greselius-Gymnasium Bramsche. Damit war das Gymnasium Bersenbrück nach dem Vorjahr erneut die beste Schule beim Regionalwettbewerb. Am 10. März findet der Landeswettbewerb statt. Vorher werden sich Anna-Lena und Johann aber in einem eigenen Seminar mit den anderen qualifizierten Teilnehmern aus Niedersachsen darauf vorbereiten, sodass dann noch mehr spannende Debatten auf hohem Niveau im Landtag zu erwarten sind.

Patrick Döring und Markus Strunk,  Fotos: Magdalena Lohbeck

Opernfahrt zu Macbeth im Jahrgang 10


Screenshot

Letzten Mittwoch war ich im Theater Osnabrück und habe die Oper Macbeth von Giuseppe Verdi gesehen. Schon beim Betreten des Saals fand ich die Atmosphäre düster und spannend. In der Oper geht es um Macht, Ehrgeiz und Schuld. Macbeth wird durch Prophezeiungen und seine Frau dazu gebracht, einen König zu töten und verliert danach immer mehr den Verstand. Das Bühnenbild wirkte eher minimalistisch und dunkel. Vor allem dunkle Farben haben dominiert, was gut zur düsteren Stimmung der Geschichte gepasst hat. Dadurch konnte man sich stärker auf die Figuren und ihre Gefühle konzentrieren. Insgesamt fand ich das Bühnenbild gut umgesetzt und passend zur Handlung. Besonders eindrucksvoll fand ich die Hexenszenen, weil sie sehr unheimlich gewirkt haben. Auch die Mordszenen waren stark inszeniert, weil die Gewalt eher angedeutet wurde. Dadurch wirkte alles ernster und intensiver. Sehr beeindruckend war auch der Gesang. Vor allem wie kraftvoll und laut teilweise gesungen wurde, fand ich wirklich heftig und beeindruckend. Man hat gemerkt, wie viel Können dahinter steckt. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass es teilweise auch anstrengend war zuzuhören, weil alles auf Italienisch gesungen wurde. Man musste sich sehr konzentrieren, um der Handlung zu folgen. Gerade wenn man Opern nicht so oft hört oder nicht so gerne mag, kann das schnell ermüdend werden. Dadurch fiel es mir manchmal schwer, durchgehend aufmerksam zu bleiben. Musik und Handlung haben grundsätzlich gut zusammengepasst. In spannenden Momenten hat die Musik die Gefühle verstärkt, sodass man mehr mitgefiebert hat. Trotzdem war die Länge der Oper zusammen mit der Sprache teilweise ziemlich fordernd und anstrengend. Insgesamt war die Oper von der Inszenierung, vom Bühnenbild und vom Gesang her wirklich gut gemacht. Der Gesang war sehr beeindruckend und die Aufführung war insgesamt qualitativ stark. Trotzdem waren wir am Ende nicht komplett überzeugt. Die Aufführung war für uns sehr lang, ging ziemlich spät abends und war dadurch anstrengend. Zusätzlich war alles auf Italienisch, was das Zuhören und Verstehen schwieriger gemacht hat. Ich denke, für Leute, die Opern sehr mögen, ist diese Aufführung auf jeden Fall empfehlenswert. Für Menschen, die Opern nicht so gerne hören, kann es aber schnell zu viel und anstrengend werden. Insgesamt war es trotzdem eine gute Oper, auch wenn sie für uns persönlich sehr intensiv und etwas zu lang war.

Kim und Xenia

Aschermittwochsgottesdienst


Ins Wasser fällt ein Stein
Ganz heimlich, still und leise
Und ist er noch so klein
Er zieht doch weite Kreise

Mit diesem Lied leiteten die talentierten Musikerinnen und Musiker den freiwilligen Gottesdienst am Aschermittwoch ein. Pfarrer Witte machte die erste Strophe des Liedes zum Ausgangspunkt seiner einleitenden Worte: Bereits ein kleiner Stein könne vieles anstoßen. Viele Mitglieder der Schulgemeinschaft nutzten die Gelegenheit, sich dem Beginn der Fastenzeit bewusst zu werden. Nach einer ausgelassenen Karnevalszeit seien aber auch Phasen im Leben notwendig, in denen man zur Ruhe komme, sich frage, wie man sich seinen eigenen Weg vorgestellt habe und was einem im Leben wichtig sei, so Pfarrer Witte. Dafür seien der Aschermittwoch und die 40-tägige Fastenzeit gut geeignet. In seiner Predigt sprach Pfarrer Witte dialogisch mit den Schülerinnen und Schülern und thematisierte auch schwierige Fragen des Zusammenlebens: Was soll ich tun, wenn jemand schlecht behandelt wird? Jeder kenne die Versuchung, manchmal lieber Teil einer Gruppe zu sein als sich gegen sie zu stellen, obwohl man wisse, dass ihr Handeln einem Mitschüler bzw. einer Mitschülerin gegenüber nicht in Ordnung sei. Leben bedeutet, in Beziehungen zu sein – mit seinen Mitmenschen, aber auch mit Gott. Die grundlegende Frage, die sich hinter all dem verbirgt, lautet schlussendlich: In was für einer Welt möchte ich leben? An dieser Frage kommen wir nicht vorbei. Möglicherweise bietet die kommende Fastenzeit die Gelegenheit, erste Antworten zu finden.

Wo Gottes große Liebe
In einen Menschen fällt
Da wirkt sie fort, in Tat und Wort
Hinaus in unsre Welt