Besuch in der Osnabrücker Synagoge


Die Jahrgangsstufe 6 besuchte vor dem Hintergrund der Freiarbeit zum Judentum die Synagoge in Osnabrück. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich von Frau Mor empfangen, die sie gleich zu Beginn auf Hebräisch begrüßte. Im Laufe des Besuchs ging es um verschiedene Themen: Was macht eine Synagoge aus? Was gehört heute zum jüdischen Leben? Aber auch das Schicksal der eigenen Eltern während der Schoa wurde auf Nachfrage von Frau Mor erzählt. Insbesondere diese persönlichen Berichte haben viele Schülerinnen und Schüler sehr bewegt und nachdenklich gestimmt. Darüber hinaus stellten die Schülerinnen und Schüler viele weitere interessierte Fragen zu ganz unterschiedlichen Themen, zum Beispiel zu Abläufen und Feiern in der Synagoge oder jüdischen Traditionen. Besonders eindrücklich war, dass die Schülerinnen und Schüler die kostbaren Torarollen aus derNähe betrachten durften. Frau Mor demonstrierte sogar, wie man einen jüdischen Gebetsmantel anlegt. Ein weiteresHighlight stellte das spontane kleine Konzert von Kantor Chauskin dar. Seine Gesänge klangen für viele ganz anders als das, was sie bisher kannten – und genau das machte es für die Schülerinnen und Schüler so eindrucksvoll. Wir danken dem außergewöhnlichen und unermüdlichen Engagement von Frau Mor und ihrer Schwester Frau de Vries von der jüdischen Gemeinde, die sich ehrenamtlich für dieseBegegnungen einsetzen. Für die Schülerinnen und Schüler war dieser Besuch eine besondere Gelegenheit, mehr über das Judentum zu erfahren, ihre zahlreichen Fragen zu stellen und neue Perspektiven zu gewinnen.