Still verschneit liegt das Pennal am Ufer der Hase, fest im Griff des doppelten Lockdowns durch Corona-Schutzmaßnahmen und Tief „Tristan“, das pittoreske Verwehungen auf die Höfe und Treibeis auf den Fluss gezaubert hat. Und auch wenn selbst der Abschlussjahrgang 13 witterungsbedingt in das häusliche Lernen gewechselt ist, ist das Schulgelände nicht gänzlich unbelebt…
Liebe Schülerinnen und Schüler, wir wissen: Es gibt gute Ausreden, die vor dem Sporttreiben schützen. Von: „Ich hab doch noch ne halbe Stunde Netflix-Zeit von gestern über.“ Bis: „Ich hab meine Sportsachen in der Schule vergessen.“
Kennen wir alles. Auch uns Sportlehrern und Sportlehrerinnen fällt‘s manchmal schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden und raus in die Kälte zu gehen.
Aber es gibt ein paar wirklich gute Argumente dafür, sich öfter zu bewegen. Sicher wusstet ihr, dass Sport gesund macht. Schon 20 Minuten Laufen am Tag reichen aus, und nicht nur euer Herz wird stärker.
Aber wusstet ihr auch, dass Sport clever macht? Stimmt wirklich: Während der Bewegung fließt mehr Blut – nicht nur durch die Oberschenkel, auch durchs Gehirn. Das wird dann besser mit Sauerstoff versorgt, verknüpft sich wie nebenbei und ihr werdet schlauer und schlauer und schlauer…
Und wusstet ihr auch, dass Sport gute Laune macht? Da gibt es so Hormone, die heißen Serotonin und Dopamin. Und die werden beim und nach dem Sport ausgeschüttet. Einfach so. Das heißt, der Körper belohnt sich quasi selbst.
Überzeugt? Super! Los geht’s!
Für alle, die immer noch weiterlesen und die Laufschuhe noch nicht angezogen haben, gibt’s hier ein Video von uns Sportlehrerinnen und Sportlehrern. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch mit uns bewegt! Tut’s für euch!
Mit dem Wechsel des Schulhalbjahres dreht sich am Gymnasium Bersenbrück das Personalkarussell:
Schulleiter Falk Kuntze verabschiedete Frau Jahn, Frau Joswig und Frau Steinschulte, die ihr Referendariat am Gymnasium Bersenbrück trotz coronabedingter Erschwernisse wie Lockdown und Unterrichtsbesuchen in Kolloquiumsform – teils auch im Examen – erfolgreich abgeschlossen haben. Zu dieser unter besonderen Bedingungen erbrachten Leistung gratulieren wir herzlich und wünschen alles Gute auf dem Weg in die Zukunft.
Auf eigenen Wunsch verlässt Frau Furche das Gymnasium Bersenbrück, um mit Beginn des zweiten Halbjahres im nordrhein-westfälischen Recke zu unterrichten und dadurch u.a. durch kürzere Arbeitswege mehr Zeit für die Familie haben zu können. In einer situationsbedingt leider reduzierten Verabschiedung durch den Schulleiter, die Fachobleute Mathematik und Kunst sowie den Personalrat haben wir Frau Furche alle guten Wünsche und ein auch an neuer Wirkungsstätte so erfolgreiches Wirken wie am Gymnasium Bersenbrück mit auf den Weg geben können.
2) v.l.n.r. Herr Kuntze, Frau Furche, Herr Gundlach (Fachobmann Kunst), Frau Recker-Kopka (Fachobfrau Mathematik) (der Personalrat war hinter der Kamera)1) v.l.n.r. Herr Kuntze, Frau Joswig, Frau Jahn (es fehlt Frau Steinschulte)
Blickkontakt zu einer Kamera, passende Atempausen und treffende Betonung trotz Maske – die Umstände des diesjährigen Vorlesewettbewerbs stellten die vier Klassensiegerinnen der 6. Klassen unserer Schule vor große Herausforderungen. Doch Finja, Anna, Sina und Paula meisterten sie mit Bravour!
Der vorweihnachtliche Schulentscheid, der in den vergangenen Jahren vor allen Mitschülerinnen und Mitschülern der 6. Klassen in der Bibliothek ausgetragen wurde, konnte in diesem Durchlauf aufgrund der Kontaktbeschränkungen leider nicht in gewohnter Art und Weise durchgeführt werden. So kam es, dass die Klassensiegerinnen in diesem Jahr ihre Vorlesekünste in kleinen Videosequenzen unter Beweis stellen mussten, die in Kleingruppen in der letzten Woche vor Weihnachten in der Schule aufgenommen und zeitversetzt einer Jury vorgespielt wurden.
Zunächst präsentierten die vier Kandidatinnen einen selbst gewählten Ausschnitt aus einem Werk der Jugendliteratur: Finja Haskamp (6a) trug eine Episode aus dem Jugendroman „Magisterium. Der Weg ins Labyrinth“ von Holly Black und Cassandra Clare vor. Anna Bollmann (6b) las aus dem Werk „Drachenerwachen“ von Valija Zinck. Sina Buschermöhle (6c) präsentierte einen Abschnitt aus Alice Pantermüllers und Daniela Kohls Jugendroman „Mein Lotta-Leben. Und täglich grüßt der Camembär“, während Paula Frerker (6d) einen Auszug aus Joanne K. Rowlings Bestseller „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ auswählte. Im Anschluss daran lasen alle vier Klassensiegerinnen eine unterhaltsame Passage aus dem 2019 erschienenen Jugendroman „Die beste Bahn meines Lebens“ von Anne Becker vor.
Die aus Schülerschaft, Kollegium und Schulleitung besetzte Jury hatte es wenige Tage später beim Sichten der Videos keinesfalls leicht, die Schulsiegerin zu ermitteln.
Letztlich konnte sich allerdings Finja Haskamp (6a) durchsetzen. Von dem Abstimmungsergebnis erfuhren die Teilnehmerinnen direkt nach den Weihnachtsferien – nun allerdings im häuslichen Rahmen. Die Übergabe der Büchergutscheine für alle Teilnehmerinnen sowie das feierliche Überreichen der Schulsiegerurkunde an die frisch gebackene Gewinnerin wird selbstverständlich nachgeholt, sobald der Präsenzunterricht wieder stattfinden darf.
Im Frühjahr wird Finja unser Gymnasium nun beim Kreisentscheid vertreten. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg! Auch hier steht eine digitale Variante des Wettbewerbs im Raum. Für diesen Fall wäre sie jedenfalls jetzt schon gut gerüstet. (Christoph Berstermann)