Kurz vor der Bundestagswahl wollten die Schüler*innen der Journalismus-AG wissen, welche politischen Ideen die Jüngsten an unserer Schule haben. Dafür haben sie den Klassen 5 bis 7 ihre Fragen gestellt. Die Antworten waren vielseitig. Zur Sprache kamen Kinderrechte, Supermärkte, iPads an Schulen und die Umwelt. Eine Schülerin würde gerne das Wochenende vorziehen. Einig waren sich alle in einem Punkt: Die Maskenpflicht soll fallen. Lesen Sie hier eine Auswahl der Antworten:
Jasper (Klasse 5): Die beste Kandidatin ist Annalena Baerbock, weil sie schlau ist. Wenn ich Kanzler wäre, würde ich die Hausaufgaben abschaffen.
Johann (Klasse 5, ohne Foto): Der neue Kanzler, soll sich um die Corona-Pandemie kümmern. Der beste Kandidat ist Olaf Scholz, weil er sehr sympathisch ist und er seinen Job gut macht.
Justus (Klasse 5, ohne Foto): Wenn ich Kanzler wäre, würde ich die Hausaufgaben abschaffen. Mein Favorit ist Olaf Scholz.
Emma (Klasse 5, ohne Foto): Ich würde Olaf Scholz wählen.
Carlotta (Klasse 7): Wenn ich Kanzlerin wäre, würde ich mich besonders für die Umwelt einsetzen. Am besten finde ich Annalena Baerbock, weil sie nett rüberkommt und sich auch für Kinderrechte einsetzt. Insgesamt erwarte ich von unserem neuen Kanzler, dass er sich für die Umwelt einsetzt und Kinder berücksichtigt.
Tiago (Klasse 6): Ich erwarte vom nächsten Kanzler, dass die Maskenpflicht weniger wird und man sich einfach öfter testen lassen muss. Wenn ich Kanzler wäre, würde ich die Maskenpflicht in den Schulen abschaffen.
Kacper (Klasse 7): Wenn ich Kanzler wäre, würde ich die Preise in Supermärkten runtersetzen und mich auch für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Ich erwarte von unserem neuen Kanzler, dass er die Corona-Maßnahmen mildert und für mehr Gerechtigkeit sorgt.
Marlene (Klasse 6): Ich erwarte, dass der nächste Kanzler ordentliche Maßnahmen ergreift, damit die Pandemie nicht mehr lange dauert. Wenn ich Kanzlerin wäre, dann würde ich machen, dass freitags bereits Wochenende ist.
Dana (Klasse 7): Wenn ich Kanzlerin wäre, würde ich versuchen die Corona-Pandemie einzudämmen. Am besten gefällt mir Annalena Baerbock, weil sie sich in der Corona-Pandemie einsetzt. Ich erwarte also von unserem neuen Kanzler, dass er die Pandemie ausarbeitet, weil wir in der Schule auch sehr unter den Masken leiden.
Leon (Klasse 6): Ich erwarte, dass die Maskenpflicht gelockert wird. Wenn ich Kanzler wäre, würde ich die Corona-Regeln lockern.
Tom-Ole (Klasse 7): Wenn ich Kanzler wäre, würde ich den Internetausbau finanzieren, den Schulen bessere Medien zur Verfügung stellen und mich für die Umwelt einsetzen. Demnach erwarte ich von unserem neuen Kanzler, dass er sich um die Schulen kümmert und um die Kinder und Schüler.
Isabella (Klasse 6): Der nächste Kanzler soll die Maskenpflicht lockern. Wenn ich Kanzlerin wäre, würde ich die Corona-Regeln lockern.
Interviews & Fotos: Henning, Ben (beide 5e), Sophie (6b), Eva, Hannah (beide 7a) und Anna (7c)
Die seit 1999 bundesweit zu Europawahlen, Bundestagswahlen und Landtagswahlen veranstaltete Juniorwahl, an der mittlerweile über 4500 Schulen teilnehmen, dient den Schülern zur Vorbereitung auf die zukünftigen Wahlen und zum Erlernen der Demokratie. Sie ist bislang Deutschlands größtes Schulprojekt zur politischen Bildung. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen führt die Teilnahme an der Juniorwahl dazu, dass in der Folge die Wahlbeteiligung der Erstwähler und der Eltern ansteigt.
Da die meisten Schüler*innen noch nicht an der Bundestagswahl teilnehmen dürfen, nimmt das Gymnasium Bersenbrück mit den 10. und 11. Klassen an der diesjährigen Juniorwahl teil und schenkt ihren politischen Meinungen damit Gehör. Zusammen mit den Politiklehrerinnen und Politiklehrern haben die Klassen sich intensiv im Unterricht mit den Wahlen beschäftigt und werden im Verlauf der Woche vor der Bundestagswahl während der Politikstunden in der Aula ihre Stimmen abgeben. Die Juniorwahl läuft wie jede andere Wahl ab. Sogar die Stimmzettel sind originalgetreu. Die Aufgaben des Wahlvorstands übernehmen Schülerinnen und Schüler aus dem Leistungskurs Politik-Wirtschaft der Jahrgangsstufe 13. Das Interessanteste ist, nach der Auswertung der Wahlen die Stimmverteilung der Jugendlichen mit denen der Erwachsenen zur Bundestagswahl zu vergleichen und die grundlegenden Unterschiede festzustellen.
Wir möchten alle Schüler*innen der 10. und 11. Klassen erinnern, an der diesjährigen Juniorwahl teilzunehmen. Zudem sind wir sehr gespannt, wie diese ausfallen wird und freuen uns über jeden, der an der Wahl teilnimmt.
Text: Die Journalismus-AG des Gymnasiums Bersenbrück
Seit dem zweiten Schultag des laufenden Schuljahres ist das Gymnasium Bersenbrück wieder in Vollbesetzung am Start. Einhundertvierundzwanzig gespannte Schülerinnen und Schüler begingen gemeinsam mit den sie begleitenden Eltern und Verwandten ihren Eintritt in unsere Schulgemeinschaft. Im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Jan Witte von der Pfarreigemeinschaft Hasegrund und Pastor Johannes Beisel von der Bonnusgemeinde mit ihnen feierten, hießen Schulleiter Falk Kuntze und die Mittelstufenkoordinatorin Dr. Anne Hoffmann die jüngsten Mitglieder in der Schulfamilie willkommen. Als besonderer Clou gelang es Frau Dr. Hoffmann, den fünf neuen fünften Klassen gleich eine symbolisch aufgeladene Aufgabe mit auf den Weg durch die beginnende sechsjährige Klassengemeinschaft zu geben, überreichte sie doch jeder Klasse einen auch als Glückstaler bekannten chinesischen Geldbaum. „Er soll Euch nicht nur Glück bringen, er ist auch pflegeleicht und wächst – so wie Eure neuen Klassengemeinschaften glücklich wachsen und gedeihen mögen“, erläuterte Frau Dr. Hoffmann, bevor sie die neuen Klassen mit ihren Klassenlehrinnen und -Lehrern Anette Joseph (5a), Anne Zech (5b), Markus Strunk (5c), Thomas Kuschel (5d) und Petra Mohn (5e) auf den Weg schickte, ihre neue Schule zu erkunden.
Musikalisch wurde die kurze Einschulungsfeier von der Bläserklasse 6 unter Leitung von Maike Brockmeyer mit fetzigen Rhythmen umrahmt – eine beeindruckende Leistung der jungen Musikerinnen und Musiker, die coronabedingt im vergangenen Schuljahr kaum Gelegenheit hatten, gemeinsam zu proben und vor einem Jahr ihre Instrumente noch gar nicht spielen konnten.
Wir sagen unseren neuen Schülerinnen und Schülern ein herzliches Willkommen, wünschen ein gutes Einleben am Gymnasium Bersenbrück und sind schon heute sehr gespannt, wie die Glückstaler am Ende der zehnten Klasse aussehen werden.
„Auf das, was da noch kommt!“ Unter diesem einem Liedtext von Max Giesinger und LOTTE entlehnten Motto versammelte sich die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Bersenbrück am ersten Schultag bei strahlendem Sonnenschein zum traditionellen Schulanfangsgottesdienst auf dem Schulhof. „Wir wollen allen an unserer Schule nicht nur bezogen auf die coronabedingten Unsicherheiten die Wichtigkeit von Gelassenheit und des positiven Blicks in die Zukunft vermitteln“, so Dr. Angelika Stolle, die den Gottesdienst gemeinsam mit Tanja Brunn und den Bersenbrücker Pastores Johannes Beisel von der Bonnusgemeinde und Jan Witte von der Pfarrgemeinschaft Hasegrund vorbereitet hatte. Und so zog sich die Zuversicht auch leitmotivisch durch das Gebet von Psalm 104, die Ansprachen der Pastores und die Fürbitten für die Schulgemeinschaft. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst von Mitgliedern der Big Band und des Chores des Gymnasiums Bersenbrück unter der Leitung von Maike Brockmeyer und Corinna von Wahlde-Biestmann. Und am Ende des Gottesdienstes leuchtete allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein, weshalb es in dem Liedtext von Max Giesinger und LOTTE heißt: „Wenn ich so an all das denk‘ – Will ich, dass es jetzt beginnt!“ Wir wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft des Gymnasiums Bersenbrück einen guten Start in das neue Schuljahr! Text und Fotos: Olaf Griese
Das Gymnasium Bersenbrück wünscht allen Schüler/innen, Kolleg/innen, Mitarbeiter/innen und Eltern erholsame Ferien.
Für die Jahrgangsstufen 6-13 beginnt der Unterricht wieder am 02.09.2021. Die Einschulung der neuen Fünftklässler findet am 03.09.2021 um 10 Uhr statt.