Aschermittwochsgottesdienst


Ins Wasser fällt ein Stein
Ganz heimlich, still und leise
Und ist er noch so klein
Er zieht doch weite Kreise

Mit diesem Lied leiteten die talentierten Musikerinnen und Musiker den freiwilligen Gottesdienst am Aschermittwoch ein. Pfarrer Witte machte die erste Strophe des Liedes zum Ausgangspunkt seiner einleitenden Worte: Bereits ein kleiner Stein könne vieles anstoßen. Viele Mitglieder der Schulgemeinschaft nutzten die Gelegenheit, sich dem Beginn der Fastenzeit bewusst zu werden. Nach einer ausgelassenen Karnevalszeit seien aber auch Phasen im Leben notwendig, in denen man zur Ruhe komme, sich frage, wie man sich seinen eigenen Weg vorgestellt habe und was einem im Leben wichtig sei, so Pfarrer Witte. Dafür seien der Aschermittwoch und die 40-tägige Fastenzeit gut geeignet. In seiner Predigt sprach Pfarrer Witte dialogisch mit den Schülerinnen und Schülern und thematisierte auch schwierige Fragen des Zusammenlebens: Was soll ich tun, wenn jemand schlecht behandelt wird? Jeder kenne die Versuchung, manchmal lieber Teil einer Gruppe zu sein als sich gegen sie zu stellen, obwohl man wisse, dass ihr Handeln einem Mitschüler bzw. einer Mitschülerin gegenüber nicht in Ordnung sei. Leben bedeutet, in Beziehungen zu sein – mit seinen Mitmenschen, aber auch mit Gott. Die grundlegende Frage, die sich hinter all dem verbirgt, lautet schlussendlich: In was für einer Welt möchte ich leben? An dieser Frage kommen wir nicht vorbei. Möglicherweise bietet die kommende Fastenzeit die Gelegenheit, erste Antworten zu finden.

Wo Gottes große Liebe
In einen Menschen fällt
Da wirkt sie fort, in Tat und Wort
Hinaus in unsre Welt

Schulwettbewerb „Jugend debattiert“: Newcomer und knappe Entscheidungen


In der letzten Schulwoche vor Weihnachten gab es noch einmal ein echtes Highlight: Vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer debattierten vor einer Jury, um die Siegerinnen und Sieger auf Schulebene (Sek I und II) zu finden. Bei diesem Debattenformat vertaten die Schülerinnen und Schüler eine feste Position, Pro oder Kontra. Während sich die Sekundarstufe I mit der Streitfrage „Soll für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten?“ auseinandersetze, ging es im Finale der Älteren darum, ob ein elternunabhängiges Bafög für alle Studierenden eingeführt werden soll. Schon in der Vorbereitung waren alle Debattanten hoch motiviert dafür, Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdruckvermögen und Überzeugungskraft gleichermaßen zu zeigen. In der Finaldebatte der Altersgruppe I überzeugten zwei Newcomer: Johann Kempe (9d) und Leo Pohlmann (10d) platzierten sich vorne. Am Ende der zweiten Finaldebatte hatte es die Jury mit ihrer Entscheidung schwerer, im Punkteranking lagen alle dicht beieinander: Die Entscheidung ergab sich durch die Eröffnung und Schlussrede in der Debatte. Finja Haskamp (11b) und Anna-Lena Renze (12) waren knapp vor Jannis Wehrkamp zu Höne (11a) und Magdalena Lohbeck (11a) im Ranking. Alle vier Debattanten zeigten sich beeindruckend überzeugend bei der freien Aussprache im Mittelteil der Debatte. Johann, Leo, Finja und Anna-Lena werden das Gymnasium Bersenbrück in der nächsten Runde vertreten. Bei ihrer Vorbereitung auf den Regionalwettbewerb in Osnabrück werden die starken Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus den Finaldebatten sicherlich eine große Hilfe sein.

Patrick Döring und Markus Strunk

Nikolaus macht Halt an der Hase


Die Ruderinnen und Ruderer vom Gymnasium Bersenbrück waren am Vortag zum Nikolaustag noch einmal auf der Hase unterwegs. Bei angenehmen winterlichen Temperaturen, warm eingepackt und mit Nikolausmütze bekleidet kam der Spaß keinesfalls zu kurz. Denn bei Husmanns Brücke erwartete der Nikolaus mit seinem Helfern die Boote. Durch gekonntes Geschick beim Manövrieren holten sich alle Teams ihre Schokonikoläuse an Bord. Nach dem Rudern blieb die Stimmung vorweihnachtlich. Dann gab es in der großen Runde wohl verdient heißen Kakao, leckere Plätzchen und die Schokonikoläuse zum Aufwärmen.

Nächstes Jahr will der Nikolaus auch wieder vorbeischauen.

Markus Strunk