Schulwettbewerb „Jugend debattiert“: Newcomer und knappe Entscheidungen


In der letzten Schulwoche vor Weihnachten gab es noch einmal ein echtes Highlight: Vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer debattierten vor einer Jury, um die Siegerinnen und Sieger auf Schulebene (Sek I und II) zu finden. Bei diesem Debattenformat vertaten die Schülerinnen und Schüler eine feste Position, Pro oder Kontra. Während sich die Sekundarstufe I mit der Streitfrage „Soll für das Fahren von E-Scootern eine Führerscheinpflicht gelten?“ auseinandersetze, ging es im Finale der Älteren darum, ob ein elternunabhängiges Bafög für alle Studierenden eingeführt werden soll. Schon in der Vorbereitung waren alle Debattanten hoch motiviert dafür, Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdruckvermögen und Überzeugungskraft gleichermaßen zu zeigen. In der Finaldebatte der Altersgruppe I überzeugten zwei Newcomer: Johann Kempe (9d) und Leo Pohlmann (10d) platzierten sich vorne. Am Ende der zweiten Finaldebatte hatte es die Jury mit ihrer Entscheidung schwerer, im Punkteranking lagen alle dicht beieinander: Die Entscheidung ergab sich durch die Eröffnung und Schlussrede in der Debatte. Finja Haskamp (11b) und Anna-Lena Renze (12) waren knapp vor Jannis Wehrkamp zu Höne (11a) und Magdalena Lohbeck (11a) im Ranking. Alle vier Debattanten zeigten sich beeindruckend überzeugend bei der freien Aussprache im Mittelteil der Debatte. Johann, Leo, Finja und Anna-Lena werden das Gymnasium Bersenbrück in der nächsten Runde vertreten. Bei ihrer Vorbereitung auf den Regionalwettbewerb in Osnabrück werden die starken Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus den Finaldebatten sicherlich eine große Hilfe sein.

Patrick Döring und Markus Strunk