Regatten in Kassel und Hannover: Ruderteam zweimal mit der Bugspitze vorne
Zum Ende des Schuljahres konnten dieses Jahr zwei Fahrten für die Ruderinnen und Ruderer vom Gymnasium Bersenbrück stattfinden: Die einzelnen Teams waren nach 6 Jahren erstmals wieder auf der Fulda in Kassel und traditionell auf dem Maschsee in Hannover in verschiedenen Rennen am Start: Zweimal hatten die Bersenbrücker die Bugspitze im Ziel vorne und nahmen die Siegermedaillen in Empfang. Beim Landesentscheid der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ schafften es alle gemeldeten Bersenbrücker Teams ins Finalrennen der schnellsten sechs Boote aus Niedersachsen. Die besten Platzierungen erruderten der ältere Mädchen- und Jungenvierer mit dem 2. Platz auf der Sprintdistanz 500 m.
In Kassel verliefen die Rennen bei der Regatta des hessischen Schülerruderverbands vom Start an richtig gut für die Teams mit Hanna Berendes, Julia Wojciak, Stine Menke, Hermine Brauer und Stf. Frida Matthias (Jg. 2012) im Gig-Doppelvierer und mit Finn Schwabe, Jan und Leo Pfannenstiel, Bennet Hurrelbrink, David Stiegler, Florentine Stricker, Hermine und Max Brauer, Lars Fiethe Koddenberg und Stf. Nele Mohrahrend im Gig-Doppelachter. Trotz der Nervosität beim Start des Rennens kamen beide Boote schnell ins Rennen und vor den anderen Teams der teilnehmenden Schulen ins Ziel. Im Vierer verpassten Jan, Leo, Bennet, David und Stf. Alissa Krieger nur knapp den Sieg und beendeten das Rennen mit einem starken 2. Platz, ebenso wie der Jungenvierer mit Finn, Fiethe Kruse, Benedikt Mecklenfeld, Lars Meyer zu Holsten und Stm. Till Ahlemeier.
Bei der Verbandsregatta der niedersächsischen Schülerruderer, deren Rennen dazu dienen, am Vortag die letzte Sicherheit zu gewinnen und die taktischen Feinheiten im Vierer abzustimmen, zeigten die gemeldeten vier Teams im Vergleich zur Regatta in Kassel eine deutlichere Steigerung. Der ältere Mädchenvierer mit Nele Mohrahrend, Sophie Schmidt-Ankum, Paula Blomendahl, Theda Janning und Stf. Frida Mathias fuhr dann am Montag im Finale ein Bord-an-Bord-Rennen. Im Zieleinlauf lag das Team denkbar knapp mit nur einem Luftkasten Abstand zur Schillerschule Hannover auf Platz 2. Bei Jungen setzten Moritz Berling, Henry Dobelmann, Maximilian und Jonathan Sube mit Stm. Konstantin Wolke die Teams von der Schillerschule und Bismarckschule Hannover von Anfang an unter Druck. Beim Zieleinlauf waren nur noch Bersenbrück und die Schillerschule direkte Konkurrenten. Mit 3-Zehnteln Vorsprung, also nur einem Spritzer, gewann Hannover vor Bersenbrück das Rennen. Wäre die Rennstrecke nur 10 Meter länger gewesen, hätten die zweitplatzierten Bersenbrücker dieses Rennen auf der Sprintstrecke für sich entschieden.
Die jüngeren Viererteams der Mädchen und Jungen sammelten wichtige Rennerfahrungen in ihren Rennen um die niedersächsische Schulmeisterschaft und zeigten mit der Qualifikation für Finalrennen die ersten Trainingsfortschritte: Am Ende wurden die Nachwuchsboote Dritter und Vierter in ihren Rennen über 500 m.
Erst startete auch ein Handicap-Vierer der Paul-Moor-Schule beim Landesentscheid JtfO. Steuerfrau Jana Jüttner brachte den Jungenvierer mit gewohnter Routine erfolgreich ins Ziel.
Verdient geht es in die Sommerpause. (weitere Bilder zur Regatta: Ruderteam @ facebook)
Markus Strunk








