Deutschland hat gewählt und unser Gymnasium auch!
Juniorwahl am Gym BSB: Wenige Stimmen machen den Unterschied
Während sich bei der Bundestagswahl ein recht deutlicher Wahlsieg der CDU/CSU abzeichnet, sehen die Schüler*innen des Gymnasiums Bersenbrück drei Parteien nahezu gleichauf: die SPD, die Linke und die CDU. Nur wenige Stimmen liegen zwischen der SPD als Wahlsiegerin (88 Stimmen, entspricht 23,6 Prozent), der Linken als zweitplatzierten (83 Stimmen, 22,3 Prozent) sowie der CDU (80 Stimmen, 21,4 Prozent). Das enge Rennen setzt sich auf den hinteren Plätzen zwischen der AfD und den Grünen fort – mit 40 Stimmen (10,7 Prozent) hat die AfD lediglich eine Stimme Vorsprung vor den Grünen (39 Stimmen, 10,5 Prozent). Die FDP hätte den Sprung über die 5-Prozent-Hürde mit 6,4 Prozent (24 Stimmen) geschafft.
Damit unterscheidet sich das Wahlergebnis der Jahrgänge 8 bis 13, die mit Ausnahme des im Praktikum weilenden 11. Jahrgangs in der Woche vom 18. bis 20. Februar am Gymnasium Bersenbrück gewählt haben, deutlich vom bundesweiten Wahlergebnis der Juniorwahlen, nach dem die Linke sich mit 25,3 Prozent den Wahlsieg klar vor CDU/CSU (16,8 Prozent) und SPD (15,5 Prozent) sichert.
Als Direktkandidatin haben die Schüler*innen des Gymnasiums Bersenbrück mehrheitlich Anke Hennig, SPD, gewählt – allerdings wiederum mit einem sehr knappen Vorsprung von nur sechs Stimmen gegenüber dem Direktkandidaten der CDU, Lutz Brinkmann. Die Wahlbeteiligung lag bei 83,37 Prozent.
Für einen reibungslosen Ablauf der Juniorwahl am Gym BSB haben die Schüler*innen des PoWi-Leistungskurses aus dem 12. Jahrgang unter Betreuung von Herrn Barwig gesorgt, indem sie sowohl den Wahlakt organisierten als auch die Stimmen auszählten. Sie schaffen mit ihrem Einsatz zahlreiche Anknüpfungspunkte für den PoWi-Unterricht, von denen ausgehend die Schüler*innen in der kommenden Woche die Wahlergebnisse der Juniorwahl und der regulären Bundestagswahl analysieren werden.