Herausragende Leistungen beim Regionalwettbewerb Jugend forscht
Jungforscherinnen und Jungforscher vom Gymnasium Bersenbrück belegen drei erste und einen zweiten Platz beim Jugend-forscht-Regionalentscheid.
Nach zweijähriger Coronapause fand am 23. und 24. Februar der Regionalentscheid von Jugend forscht/Schüler experimentieren endlich wieder in Präsenz in Diepholz statt. Insgesamt nahmen 113 Schülerinnen und Schüler mit 55 Projekten am Wettbewerb teil. Das Gymnasium Bersenbrück startete mit 6 Schülerinnen und Schülern in 4 Projekten.
Max Arnold und Jonas Sperlin (Klasse 6d) untersuchten die Frage, ob sich Autos mit Magneten antreiben lassen. Hierzu führten sie Versuche mit verschiedenen Magneten durch, die sie auf Modellautos befestigten. Ihr Projekt wurde von der Wettbewerbsjury mit dem 1. Preis im Fachbereich „Physik“ ausgezeichnet.
Im Fachbereich „Arbeitswelt“ traten Linus Berens und Niels Wiegmann (ebenfalls aus der 6d) an. In ihrem Projekt „Tischtennis rund um die Uhr“ untersuchten die begeisterten Tischtennisspieler verschiedene Möglichkeiten, Tischtennisbälle zum Leuchten zu bringen, und überprüften deren Eignung hinsichtlich der Sprung- und Leuchtkraft. Sie erreichten den 2. Platz.
Im gleichen Fachgebiet trat Finja Haskamp (Klasse 8a) an. Sie stellte Papier her, wobei sie nachhaltige Rohstoffe wie Kohlrabi-, Zwiebel-, Möhren- und Kartoffel-Schalen verwendete. In einer Vielzahl von Experimenten untersuchte sie, ob das hergestellte Papier alltagstauglich ist, weil zum Beispiel geschriebener Text nicht verläuft. Für Ihr umfangreiches Projekt wurde Finja nicht nur mit dem 1. Preis im Fachbereich „Arbeitswelt“ ausgezeichnet, sondern sie erhielt zudem den Sonderpreis „Ressourceneffizienz“.
Einer besonders logischen Herausforderung stellte sich Anna-Lena Renze (Klasse 9b) in ihrem Projekt. Sie erarbeitete für verschiedenste Zauberwürfel Lösungsalgorithmen und beurteilte dadurch den Schwierigkeitsgrad der Zauberwürfel. Auch Anna-Lenas Arbeit fand die Jury besonders gelungen, weswegen sie mit dem 1. Platz im Fachbereich „Mathematik“ ausgezeichnet wurde. Wie alle übrigen Erstplatzierten wird sie in wenigen Wochen ihr Projekt erneut vorstellen, und zwar beim Landeswettbewerb in Einbeck.
Beim Regionalwettbewerb ging es aber nicht nur um die Projekte der jungen Forscherinnen und Forschern, auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm im Jugend- und Freizeitzentrum in Dümmerlohhausen mit zum Beispiel Geocaching, Bogenschießen und Laser-Tag wurde geboten und trug dazu bei, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch über die Schulgrenzen hinweg kennenlernten.
Kerstin Recker-Kopka & Stefan Schmit