Bersenbrücker Jungforscher haben auch online die Nase vorn


 

Am 17.02.2022 fand der diesjährige Regionalwettbewerb von Jugend forscht/Schüler experimentieren in Diepholz statt. Auch in diesem Jahr prägte Corona die Durchführung des Regionalwettbewerbs. Die Schüler mussten in einer Videokonferenz ihre Projekte der Jury präsentieren. Eine besondere Herausforderung, die aber von Jana Richter, Sabrina aus dem Moore, Lia Brinkmann (Klasse 6d), Damjan Andjic (Klasse 6c), Nick Mitschewski (Klasse 5c) sowie Finja Haskamp (7a) und Anna-Lena Renze (Klasse 7b) souverän gemeistert wurde. Sogar der Sturm und der damit verbundene Unterrichtsentfall konnten die Schüler nicht davon abhalten, sich den Fragen der Juroren zu stellen. Das Engagement hat sich in der Tat gelohnt. Am Ende lag die Bilanz bei zwei zweiten und zwei dritten Plätzen sowie zwei Sonderpreisen. Herzlichen Glückwunsch!

Jana Richter und Sabrina aus dem Moore haben in ihrem Projekt untersucht, wie man Kupfermünzen am besten reinigt. Dazu entwickelten sie eine Apparatur, mit der sie das Glänzen der Münzen messen konnten. Wer hätte gedacht, dass Zahnpasta bei Kupfermünzen einen guten und auch langanhaltenden Erfolg liefert. Belohnt wurden die zwei Sechstklässlerinnen mit einem dritten Platz in der Sparte Arbeitswelt.

 

Im gleichen Fachgebiet trat Nick Mitschewski an. Er fand das optimale Rezept für den Antrieb seiner selbst gebauten „Super-Rakete“ und erhielt dafür den zweiten Platz.

 

Damjan Andjic war ebenfalls in diesem Fachgebiet aktiv und suchte nach alternativem Besteck. Seine Löffel aus Stärke, Mehl und Wasser sind nicht nur stabil und umweltschonend, sondern können nach ihrem Einsatz auch verzehrt werden. Eine tolle Idee.

 

Finja Haskamp untersuchte in mehreren, sehr präzise durchgeführten Experimenten, ob und wie man die Blüten von Pflanzen färben kann und trat damit im Fachgebiet Biologie an. Dabei hat sie festgestellt, dass die Intensität der Färbung auch vom Farbstoff abhängig ist.

 

Das Fachgebiet Chemie wurde am Gymnasium Bersenbrück durch Anna-Lena Renze vertreten. Ausgehend von dem Rotkohl-Indikator suchte sie in ihrem Projekt „Bunte Farben im Chemie-Labor“ nach alternativen natürlichen pH-Indikatoren und wurde bei einigen Gemüsearten sowie Früchten, aber auch Säften fündig. Ihre akribischen Untersuchungen beeindruckten die Jury, so dass diese ihr dafür den dritten Platz und zusätzlich das Jahresabonnement der Zeitschrift „natur“ als Sonderpreis verlieh.

 

Lia Brinkmann untersuchte die Effektivität von zwei selbst gebauten Filteranlagen mit unterschiedlichem Dreckwasser und konnte eine deutliche Reinigung feststellen. Auch sie konnte die Jury mit ihrer Präsentation überzeugen, so dass sie den 2. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften sowie das Jahresabonnement der Zeitschrift „GEOlino“ als Sonderpreis erhalten hat.

 

Allen Teilnehmern gratulieren wir sehr herzlich zu ihren Erfolgen und vor allem zu ihrem Durchhaltevermögen, das sie in diesem Corona-Jahr besonders unter Beweis stellen mussten.

Wir freuen uns schon auf eure neuen Projektideen und hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr auch wirklich nach Diepholz fahren, um dort die Projekte live präsentieren zu können.