Kategorie: News
Teilnahme der Klasse 10b an der Holocaust-Gedenkfeier
Am 27. Januar nahm die Klasse 10b zusammen mit Klassen von der Oberschule Ankum und der Oberschule Bersenbrück am Tag des Internationalen Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus teil. Zum 80. Mal wurde bei der Veranstaltung an die Befreiung des Vernichtungslagers in Auschwitz erinnert. Seit zwei Jahren besuchen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die umliegenden Gemeinden und waren in diesem Jahr in Rieste, um an den Lebensweg von Wilhelm Eckelmann, der dort 1889 geboren wurde, zu erinnern. Wilhelm Eckelmann, dem in Rieste ein Stolperstein gewidmet wurde, wurde im August 1941 wegen unangepasstem Verhalten verhaftet und starb drei Monate später im KZ Sachsenhausen bei Berlin.
Interview mit unserem chilenischen Austauschschüler Jose Brethauer aus der 10b
Hallo José, stell dich doch gerne einmal vor.
Ich heiße José Brethauer. Ich bin aus Chile, aus Südamerika. Dort bin ich in der 11.Klasse auf einer Deutschen Schule. Ich mache dieses Austauschprogramm mit, weil es in der Schule auf die ich gehe, eines der größten Ziele ist so etwas mitzumachen. Unser ganzer Jahrgang ist sehr froh darüber diese Erfahrung machen zu dürfen.
Was sind die größten Unterschiede zwischen der Schule in Chile und der Schule hier?
Zunächst mal die Schuluniform. Bei uns tragen die Jungen einen blauen Pullover mit einem weißen T-Shirt, eine graue Jeans und schwarze Schuhe. Die Mädchen tragen etwas ähnliches. Bei ihnen ist der Pulli grün und sie haben auch die Möglichkeit einen Rock anzuziehen.
Außerdem sind die Zeiten anders. Wir haben weniger Pausen und unser Schultag endet später. Meistens so gegen 15:00 – 16:00 Uhr.
Hast du schon Deutsches Essen probiert und wenn ja, wie findest du es.
Als wir in München waren haben meine Freunde und Ich Bratwurst probiert und es war ganz anders als ich es kenne. In Chile haben wir etwas ähnliches. Das heißt „Completo“ und ist eine Art von Hotdog. Es war aber trotzdem sehr lecker.
Wie verbringst du sonst deine Freizeit in Chile und wie verbringst du sie hier?
In Chile habe ich normalerweise Basketball gespielt oder zum Beispiel im Gym trainiert. Meine Freunde und ich haben auch oft Zeit miteinander verbracht. Ich höre auch immer noch gerne Musik oder lese viel.
Findest du dass dir der Aufenthalt hier hilft, dein Deutsch zu verbessern?
Ja, auf jeden Fall. Mir ist vor allem aufgefallen, dass ich viel besseres Deutsch schreibe seitdem ich hier bin. Natürlich ist es nicht perfekt, aber es wird immer besser. Gerade die Struktur und die Schreibweise der schwierigeren Wörter.
Was fehlt dir hier in Deutschland am meisten?
Das Internet! In Chile gehört das Internet zu den fünf besten der Welt. Aber hier in Deutschland ist es so schlecht. Und ich weiß nicht wieso, aber die Verbindung hier die jeder mit seinem Handy hat, ist lange nicht so gut wie bei uns.
Was mir aber in Chile fehlt ist das Bahnsystem. Hier in Deutschland ist es sehr ausgeprägt und das ist so praktisch. Ich meine, Chile ist ein langes Land und um zu Reisen nutzt man meistens das Auto und das ist sehr nervig. Es wäre schlau für uns auch so ein modernes Bahnsystem zu nutzen.
Was war der größte Kulturschock für dich?
Wahrscheinlich die Sicherheit hier. Das ist in Chile und in Südamerika generell ein großes Problem. Zum Beispiel kann ich hier in der Schule einfach meine Tasche stehen lassen ohne dass da jemand dran geht. In Chile ginge das nicht. Dort wäre nach zehn Minuten alles geklaut. Das ist auf jeden Fall sehr überraschend für mich gewesen.
Okay, Dankeschön.
Sehr gerne.
Interview von Ida Markus

Abenteuer Klimahaus: Jahrgang sieben auf Expedition

Am Dienstag, den 21. Januar, begaben sich 114 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs sieben auf eine spannende Reise ins Klimahaus Bremerhaven. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Reise entlang des 8. Längengrads, eine Entdeckungstour rund um die Welt, die viele zum Nachdenken über unseren Planeten anregte. Im Klimahaus entfalten sich die Klimazonen der Erde in ihrer ganzen Vielfalt, auch exotische Tiere und Pflanzen sind zu sehen. Bei Außentemperaturen um den Nullpunkt war für viele wohl die trockene Wärme in der Wüste des Niger eine willkommene Abwechslung und die frostige Arktis wurde vielleicht von manchen etwas schneller durchquert. Am Strand in Samoa konnte man sich dann wieder in die Ferne (Wärme) träumen. In der Sonderausstellung KLIMA_X könnten die Schüler*innen über ihr Wissen zur Klimakrise nachdenken und sich sogar mit ihren Lehrerinnen in einem Quiz messen. Natürlich durfte auch ein Abstecher zum Schnellrestaurant in der Mittagspause nicht fehlen – für Burger-Fans der perfekte Abschluss für einen gelungenen Tag.







































































