„Jugend debattiert“ – Landeswettbewerb in Hannover: Zwei Debattantinnen vom Gymnasium Bersenbrück treten an.


Im alten Plenarsaal des niedersächsischen Landtags bekam die nächste Runde des Wettbewerbs eine würdige Kulisse, von der beide Schülerinnen des Gymnasium Bersenbrück beeindruckt waren: Beim Treffen der besten Debattanten aus Niedersachsens Schulen konnten Finja Haskamp und Marit Kolloge in den Debatten der Vorrunde besonders bei der Gesprächsfähigkeit punkten.Auch wenn sie die Jury am Ende nicht ganz vorne sah, gingen beide zufrieden aus demWettbewerb

Bei der Begrüßung im Parlament zeigte sich sehr eindrucksvoll, wie viele junge Mitstreiter für Demokratie Niedersachsen hat. Insgesamt nahmen 220.000 Schülerinnen und Schüler und 1300 Schulen in Deutschland an dem Wettbewerb teil. Dass die Debatte Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung ist, wenn die Beteiligten um die beste Lösung in den demokratischen Prozessen ringen, zeigte die Landtagspräsidentin Hanna Naber in ihrer Eröffnungsrede am Beispiel der Nationalversammlung und der ersten Wahlen in der DDR. Sie lobte die Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement.

Bei den Vorrundendebatten in einer Vierergruppe nahmen Finja und Marit einmal die Pro- und Kontraseite für die jeweilige Streitfrage ein. Sie konnten dabei souverän die Perspektiven deranderen Debattanten einbeziehen und deren Argumente kritisch hinterfragen, ohne den konstruktiven Diskurs zu verlassen. Am Ende der Debatten brauchte die Jury etwas mehr Zeit als geplant, um die Debattanten nach Sachkenntnis zur Streitfrage, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft in ein Ranking zu bringen.

Die Entscheidungen fielen – einem Landeswettbewerb typisch – denkbar knapp aus, als Siegerinnen des Regionalverbunds Weser-Ems waren Finja und Marit über das Ausscheiden nach der Vorrunde nur kurz enttäuscht. Mit Platz 13 schaffte Finja die beste Platzierung und verfehlte so nur knapp die Top 10 in der Altersgruppe 1.

Beide Schülerinnen des Gymnasiums verfolgten auch eine Finaldebatte als Zuschauer auf den Plätzen der Abgeordneten. Auch Landtagsabgeordnete gehörten nun zur Jury. In der Beobachterrolle konnten die beiden noch einmal neue Erkenntnisse für ihre Debattenfähigkeitgewinnen.

Insgesamt war der Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ ein eindrucksvolles Erlebnis für die Nachwuchsdebattanten und ein gelungenes Zusammentreffen mit dem politisch-öffentlichenWirkungsbereich.

Markus Strunk, Marian Middendorp, Patrick Döring    

Volle Punktzahl bei der Osnabrücker Mathematikolympiade


Bereits zum 28. Mal trafen sich mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Gymnasien und Gesamtschulen aus der Stadt und dem Landkreis Osnabrück bei der Osnabrücker Mathematikolympiade und bewiesen ihr Können bei kniffligen Mathematikaufgaben. In diesem Jahr fand der Wettbewerb am 25.03. am Graf-Stauffenberg-Gymnasium statt.

Das Gymnasium Bersenbrück trat mit voller Stärke an – drei Teams mit je vier Mitgliedern waren am Start. Besonders die „Bersenbrücker Mathe-PiRaten“, bestehend aus Benedikt Hettwer (5e), Fiethe Kruse und Franziska Vocke (beide 6a) sowie Florentine Stricker (6b), sowie „Die Matheoriten“, vertreten durch Arno Kemme (5e), Jan Ahrens (5b), Gustav Wittefeld und Lan Anh Dinh (beide 5a), meisterten die erste Herausforderung, eine 60-minütige Knobelrunde, mit beeindruckender Effizienz – beide Teams hatten alle Aufgaben blitzschnell gelöst!

Doch nicht nur das Knobeln stand auf dem Programm: In einer anschließenden Sportrunde mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Geschicklichkeit und Teamwork unter Beweis stellen. Am Ende des Tages bestätigte sich der Optimismus der Teams: Volle Punktzahl für die „Bersenbrücker Mathe-PiRaten“! Doch da insgesamt sieben Teams in dieser Altersgruppe (Jahrgang 5/6) ebenso glänzten, entschied allein die Leistung in der Sportrunde über die Platzierung. Hier hatten die Osnabrücker Teams die Nase vorn, und die „PiRaten“ verpassten knapp die Top 3. Die „Matheoriten“ zeigten ebenfalls eine tolle Leistung und landeten mit beeindruckenden 36 von 40 Punkten im Mittelfeld.

Für die älteren Teams (Jahrgänge 7 bis 10) gab es eine Knobelzeit von 90 Minuten. Unser Team „Wir sind nur für den Kuchen hier“ mit Malte Beimdiek (9d), Matthis Geisler und Konstantin Wolke (beide 9a) sowie Paul Heimbrock (10d) stellte sich den Herausforderungen der höheren Mathematik und sicherte sich am Ende einen respektablen 12. Platz von 22 teilnehmenden Teams.

Es war ein erlebnisreicher Tag. Neben den mathematischen Höchstleistungen sorgten köstlicher Kuchen und leckere Snacks für Begeisterung in den Pausen, so dass sich die Fahrt nach Osnabrück auf jeden Fall gelohnt hat.

Plattdüütscher Leeswettstriet 2025


Am Freitag, den 21. März, fand der plattdeutsche Vorlesewettbewerb an unserer Schule statt. Zuvor waren in den einzelnen Klassen der Jahrgänge 5–8 die Klassensieger:innen ermittelt worden. Diese lasen auch beim Schulentscheid einen niederdeutschen Text vor. Die Jury hatte es angesichts der gelungenen Darbietungen nicht leicht, die beiden Schulsieger:innen zu ermitteln. Letztlich setzten sich Martha Frerker (6e) und Tom Hinrichs (8b) durch. Sie werden unsere Schule zusammen mit den Zweitplatzierten, Franziska Vocke (6a) und Moritz Sandelmann (7b), beim Kreisentscheid am 25. April vertreten. Dafür wünschen wir allen viel Erfolg.

Interreligiöses Lernen: Ein Besuch in der Osnabrücker Synagoge


Auch in diesem Jahr durften die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 einen außerschulischen Lernort der besonderen Art besuchen! Unter Anleitung von Frau Mor von der jüdischen Gemeinde besichtigten die Lerngruppen die Osnabrücker Synagoge und konnten auf diese Weise neben ihrer schulischen Freiarbeit zum Thema „Judentum“ im Religionsunterricht praktisch erleben, wie die Synagoge als Ort aufgebaut ist und wie vielfältig und spannend jüdisches Leben ist. Die Bersenbrücker Schülerinnen und Schüler zeigten dabei reges Interesse, insbesondere an einer Tora-Rolle aus dem Jahr 1906, und stellten Frau Mor zahlreiche Fragen zur Einrichtung sowie zu jüdischen Festen und Feiertagen. Ein weiteres Highlight stellte das gemeinsame Musizieren mit dem Kantor der jüdischen Gemeinde, Herrn Chauskin, dar, der den Teilnehmenden jüdische Musik näherbrachte. Von seiner Freundlichkeit und seinem schönen Gesang begeistert waren die Schülerinnen und Schüler auch hier motiviert und sangen erste Verse aus hebräischen Liedern. Ein rundum gelungener Vormittag, der durch das beeindruckende ehrenamtliche Engagement und die Aufgeschlossenheit der jüdischen Gemeinde Osnabrück in Erinnerung bleiben wird.

Exkursion zum Hermannsdenkmal


Die Geschichtskurse des Jahrganges 13 waren heute auf Exkursion zum Hermannsdenkmal. Nach einer interessanten Führung bestiegen wir bei bestem Wetter das Denkmal und haben uns dann das „Hermaneum“ (neues Museum) ansehen. Auf dem Rückweg schauten wir uns dann auch noch die Externsteine an. Es war ingesamt ein sehr gelungener Ausflug.

Klarheit in doppelter Hinsicht!


Die Orientierungstage im BDKJ-Jugendhof in Vechta fanden für die Klassen der Jahrgangsstufe 10 Ende Februar bei schönstem Sonnenschein statt.
Neben selbst gewählten Lebensthemen wie Freundschaft, Liebe und Partnerschaft oder Fragen der Klassengemeinschaft, die die Klassen gemeinsam mit den jungen und engagierten Teamerinnen und Teamern vor Ort bearbeiteten, gab es viele weitere Beschäftigungsmöglichkeiten in den großzügigen Gemeinschaftsräumen und dem weitläufigen Gelände. Diese wurden von den Schülerinnen und Schülern intensiv genutzt. Die Zufriedenheit war bei allen Beteiligten groß; einige wären nicht nur wegen des leckeren Essens gern noch länger geblieben.