Unterrichtsentfall


 

Am 17.02. entfällt der Unterricht wegen einer Sturmwarnung. Es gibt jedoch ein Betreuungsangebot vor Ort.

Wir bitten alle Schülerinnen und Schüler zu prüfen, ob Onlineaufgaben vorliegen. 

Die Klausuren in der Oberstufe werden um eine Woche verschoben.

Im Jahrgang 11 besteht keine Pflicht, zum Praktikumsbetrieb zu kommen. Der Betrieb ist zu informieren.

 

 

Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ erhält neues Leben


Die Teilnahme am diesjährigen Regionalwettbewerb war für die Schulsiegerinnen und -sieger etwas Besonders, denn nach der zweijährigen Pause fand der Wettbewerb nicht als Präsenz-, sondern erstmals als Online-Wettbewerb mit einer Videokonferenz der teilnehmenden Schulen statt. Vom Gymnasium Bersenbrück traten in der Altersgruppe SEK II drei Schülerinnen an, um bei den Debatten über öffentlich-politisch aktuelle Themen ihre Rolle als Pro- oder Kontrarednerin einzunehmen und so das Thema möglichst vielschichtig zu beleuchten. Im Finale wurde Zoe Marie Kettmann Zweite und qualifizierte sich damit für die nächste Runde, das Landesfinale.

 Ebenso wie Zoe nahmen Lina Hüttmann und Cara Knuf teil, Jana Laws fehlte krankheitsbedingt (alle Jahrgangsstufe 11). Zunächst ging es für die drei Neulinge in der Hinrundendebatte um die Frage, ob man einen Wandertag durch einen Projekttag zur mentalen Gesundheit ersetzen soll. Neben der Sachkenntnis waren Ausdruckvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugskraft zu zeigen. Die Bepunktung erfolgte durch eine dreiköpfige Jury. Alle drei Bersenbrückerinnen kamen gut mit dem Wortgefecht in der Videokonferenz zurecht, es waren kaum Unterschiede zu einem Debattenverlauf in Präsenz zu erkennen. Lediglich das Reden der Debattanten vor einem Publikum konnte das Online-Format nicht bieten. Nach der Rückrunde zum Thema selbstverwalteter Etat für Jugendliche im Haushalt einer Gemeinde fiel die Gesamtwertung für Zoe so gut aus, dass sie sich für die Finaldebatte der besten vier Debattanten qualifizierte. Auf der Pro-Seite konnte sie mit ihrer Partnerin vom Greselius-Gymnasium Bramsche bei der Streitfrage, ob Moscheegemeinden der Ruf des Muezzins erlaubt werden soll, sachlich fundiert und schlagfertig auftreten; Einwände der Kontra-Seite griff sie geschickt auf, um sie in der eigenen Argumentation zu entkräften. Lediglich bei der Abschlussrede in der Debatte verlor sie einen Punkt zur Erstplatzierten aus Bramsche. Zoes Qualifikation fürs Landesfinale über diesen hervorragenden zweiten Platz ist vollkommen verdient. Auch Lina, Cara und Jana hat die Vorbereitung und das Debattieren im Wettbewerb so gut gefallen, dass sie sich vorstellen können, auch nächstes Jahr wieder in der Altersgruppe SEK II anzutreten. 

Insgesamt nahmen 12 Debattanten vom Greselius-Gymnasium Bramsche, Gymnasium Bersenbrück, Burg-Gymnasium Bad Bentheim und Evangelisches Gymnasium Nordhorn teil. Der besondere Dank gilt Frau Dr. Jutta Stalfort, die zusammen mit Frau Brunn und Herrn Strunk die Jury-Mitglieder aus Bersenbrück bildete.  

 Markus Strunk

Vielfalt – was uns und mich besonders macht!


So lautete das Leitthema der Klassengemeinschaftstage der sechsten Klassen am 26. und 27. Januar und am 3. und 4. Februar 2022, die Schulsozialarbeiterin Sabrina Bendig und Schulseelsorger Patrick Döring für die Schüler:innen der Klassen vorbereitet und durchgeführt haben. Jede der vier Klassen erlebte je einen ereignisreichen Vormittag im Jugendtreff in Bersenbrück. Gerade in diesen Zeiten ist es eine Chance, aber auch ein Bedürfnis, Gemeinschaft neu zu erfahren, zu erleben und auch Zeit dafür zu haben. So setzten sich die Schüler:innen mit einer ordentlichen Portion Spaß, Kreativität und Geschick mit der je eigenen Klassengemeinschaft produktiv und dankbar auseinander: Welche Fähigkeiten oder Interessen haben wir gemeinsam? Welche aber dagegen machen uns individuell und einzigartig? Im Zentrum der vielen Impulse und Übungen stand die Aussage, dass Vielfalt bereichernd ist und Gemeinschaft daher immer einen besonderen Wert hat. In der Praxis aber ist es gar nicht so einfach, wenn eine Klasse zum Beispiel nur aus Zeitungspapier und Tesafilm eine Stadt bauen soll, oder sich so formieren muss, dass alle mit beiden Füßen oder Händen ein kleines Stück Karton berühren sollen und sich organisieren müssen, ohne zu reden… –

Aber das sind nur kleine Blitzlichter bewegender und bewegter Vormittage.

Auch hatte unsere neue sozialpädagogische Kraft Herr Andre Meißner, der unsere Schüler:innen zusätzlich sozialpädagogisch unterstützt, die Möglichkeit, viele unserer Schüler:innen in diesem ganz besonderen Rahmen kennenzulernen und zu erleben.

Natürlich ist es auch großartig, dass wir die Räumlichkeiten des Jugendtreffs Bersenbrück nutzen durften. Hierfür sprechen wir noch einmal ganz deutlich unseren Dank aus. Die Atmosphäre war deutlich anders, sodass gleich deutlich war, dass es sich nicht um einen klassischen Schultag handelte. Wir freuen uns, dass wir diesen Tag den Schüler:innen ermöglichen konnten und hoffen, dass er ihnen gefallen hat und in sehr schöner Erinnerung bleibt.

Sabrina Bendig und Patrick Döring

Die Klassen des Jahrgangs 7 gleiten auf dem Eis


Nach einer coronabedingten Pause im letzten Schuljahr konnten in diesem Jahr die 4 siebten Klassen wieder Gleiterfahrungen im Rahmen des Sportunterrichts sammeln. Nach der Anreise im Bus hatten die Schüler:innen die Eishalle komplett für sich alleine und machten sich nach der Ausleihe auf das Eis. Die vier begleitenden Sportlehrkräfte Frau Bruns, Frau Brandt, Herr Di Lenarda und Herr Link sorgten zu Beginn an vier Stationen für spielerisches Bewegen auf dem Eis in Form von Staffeln und Fang- oder Wurfspielen. Anschließend konnten die Schüler:innen noch gut 30 Minuten frei fahren und sich mit ihren Freunden zu der Discomusik aus den Lautsprechern auf dem Eis bewegen. Es gab viele lachende Gesichter, aber auch ein paar Stürze und erschöpfte Augen zu sehen. Auf jeden Fall war es im coronageplagten (Schul-)Alltag eine willkommene Abwechslung für die Kinder vor den Zeugnisferien.