„Eine Kuh aus Beton!“ – Geographieexkursion der Klassen 9fa und 9lb in die Biogasanlage Ahausen
„Bionik“ ist eines der heute geläufigen Schlagwörter; ein Wort, das sich aus „Biologie“ und „Technik“ zusammensetzt. Kurz, der Mensch schaut sich Formen und Vorgänge aus der Natur, die sich im Laufe der Evolution entwickelt haben und deshalb nachhaltig erprobt sind, ab und verwendet sie in technischen Formen sowie Vorgängen im Alltag. Es stellt sich jetzt die Frage: „Wie kommt hier die Biogasanlage ins Spiel?“
Dazu zunächst ein Blick zurück auf das vergangene Unterrichtsgeschehen. Der Unterricht der neunten Klassen befasste sich im Zusammenhang mit dem Aufbau der Erdatmosphäre und den darin ablaufenden physikalischen Prozessen wie Energiefluss und Winden auch mit den Spurengasen und dem in den Medien allgegenwärtigen Problem „Treibhauseffekt“. Hier rückte u.a. das Spurengas „Kohlenstoffdioxid“ in den Fokus sowie dessen Stellung im globalen Kohlenstoffkreislauf. Unschwer konnte daraus die Problematik einer endlichen Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern, d.h. Kohle. Erdöl und Erdgas, abgeleitet werden, mit dem Ausblick auf nachhaltige, regenerative Energiequellen, z.B. der Biogasanlage!
Und da es im Umfeld des Gymnasiums eine Zahl Biogasanlagen gibt, wurde über die persönlichen Kontakte der Schülerin Kira Wolff und Familie Hülsmann eine Besichtigung der Einmegawatt-Biogasanlage in Ahausen als Ergänzung zum theoretischen Unterrichtsstoff geplant.
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