Beeindruckender Sieg beim Vorlesewettbewerb


Nachdem Evelyn Hill als Klassensiegerin der 6c den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs im Dezember gewonnen hatte, vertrat sie das Gymnasium Bersenbrück am 20. Februar 2019 beim Kreisentscheid im Bramscher Tuchmacher-Museum. Zunächst las sie in gelungener Weise eine vorbereitete Passage aus Patricia Schröders Roman „Beste Freundin, blöde Kuh!“ vor. Im Anschluss daran trug sie einen ihr bis dahin unbekannten Auszug aus Anica Sturms Jugendbuch „Der Welten Express“ vor und konnte die Jury auch damit überzeugen. Dank ihrer perfekten Lesetechnik setzte sie sich gegen dreizehn andere Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen des nördlichen Landkreises durch. Wir gratulieren Evelyn zu dieser tollen Leistung. Ende April wird sie unsere Schule beim Bezirksentscheid in Lingen vertreten. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg.

Evelyn Hill (6c)

Großer Erfolg bei der Vorstellung des Gymnasiums


Der Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, zeigte sich sehr zufrieden mit der bisherigen Leistung des Gymnasiums Bersenbrück. Schülerinnen und Schüler unserer Schule stellten verschiedene Projekte aus den Fachbereichen Musik, Anglistik und Naturwissenschaften vor. Im Gespräch über die Vernetzung von Schule und Universität wurden interessante Gedanken ausgetauscht.

Hier ein Video und ein paar Fotos: 

Lesen Sie hier auch den Artikel aus dem Bersenbrücker Kreisblatt vom 28.02.2019

Start in die neue Rudersaison 2019



Zum Jahresanfang traten die Ruderer vom Gymnasium Bersenbrück und der Paul-Moor-Schule Bersenbrück gegeneinander und miteinander an, um auf den Ruderergometern ihren Trainingsfortschritt nach der ersten Winterhälfte zu testen und sich auf den bevorstehenden Ruderwettkampf in Osnabrück vorzubereiten. Dabei wurde jedem auf der Distanz von 222 Metern die maximale Kraftfähigkeit abverlangt.

Unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der Mitruderinnen und Mitruderer und mit schnellen Musikbeats im Hintergrund starteten die einzelnen Jahrgangsgruppen in Rennen auf dem Ergometer gegeneinander, die via Beamer für alle zu verfolgen waren. Bei den älteren Mädchen (Wettkampfklasse II) konnten Kathrin Sandbrink (2003) und Johanna Faust (2004) mit der Zeit von 43,6 Sek. über 222 m die schnellste Zeit errudern, gefolgt Sina Ter Heide (2002) und Luisa Rauf (2002) mit 45,4 Sek. Die Jungen (Wk II) zeigen sich auch in guter Form: Kasibek Zumataev (2002) war Schnellster mit 38,1 Sek. vor S. Schellenberg (2001, PMS, 41,3 Sek.) und T. Scholl (2003, PMS, 43,6 Sek.). In den Jahrgängen der Wettkampfklasse III (2005 und jünger) zeigten sich schon besonders stark Esmée van Lanen (45,0 Sek.) und Paul Hugenberg (40,1 Sek.; beide 2005).

Den Abschluss bildete das Staffelrennen über 2,1 km, also die „Hase“-Strecke vom Bootsanleger bis Husmanns Brücke. In altersgemischten Teams aus beiden Schulen starteten 8 Staffelteams. Neben Kraft und Ausdauer war bei diesem Rennen das schnelle Wechseln auf dem Ruderergometer wichtig. Am Ende setzte sich das Team mit Sina Ter Heide, Erik Stabel, Jannik zur Lage, Laura Minneker und Johann Fafengut (PMS) in der Zeit von 7:51,3 Min. durch. Bei allen Rennen stand der Spaß am Wettkampf im Vordergrund und die Begegnung von Ruderern mit und ohne Handicap.   

Als nächstes lädt das Ratsgymnasium Osnabrück alle niedersächsischen Schulteams zum Ergo-Wettkampf ein, bei dem die Bersenbrücker Ruderer auch teilnehmen wollen.

Lesen Sie hier auch den Artikel aus dem Bersenbrücker Kreisblatt vom 25.02.2019

Wie baue ich einen hohen Turm aus Papier? – Assessmentcenter am Gymnasium Bersenbrück mit der Barmer und Wurst Stahlbau


Vom 18.02.-22.02.2019 erlebten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 wie es in der Einstellungspraxis großer Unternehmen zugeht. Immer häufiger werden Assessmentcenter zur Einstellung neuer Mitarbeiter durchgeführt, um freie Stellen optimal besetzen zu können. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten nun die Erfahrung eines solchen Einstellungsverfahrens selbst machen und erste Erkenntnisse für ihre eigene berufliche Zukunft gewinnen. Durchgeführt wurde das Assessmentcenter von Christiane Füllgraf, Leiterin des Personalwesen bei der Bersenbrücker Firma Wurst Stahlbau, und Christian Fröhlich von der Barmer Ersatzkasse in Bramsche.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen authentischen Einblick in Aufgabenstellungen aus diesem Einstellungsverfahren. So bauten die Gruppen aus Papier, Büroklammern und Klebstoff hohe Türme, Häuser oder stabile Brücken. Auch die Diskussion über brisante Themen oder die Vorstellung der eigenen Person in einem Kurzvortrag waren Teile des Programms. Dabei ging es weniger um die Aufgabe als solche, als um das Verhalten in der Gruppe, der eigenen Rolle im Gruppengefüge, die Kommunikation untereinander und das gemeinsame Entwickeln von Problemlösungsstrategien. Am Ende waren sich die Schülerinnen und Schüler einig, dass dieser Schultag einen wertvollen Einblick in die Einstellungspraxis großer Unternehmen geboten hat und sie nun vorbereiteter in solche Verfahren gehen.

Das Gymnasium dankt Christiane Füllgraf und Christian Fröhlich für ihr großes Engagement und die Möglichkeit, eine praxisnahe Berufsorientierung am Gymnasium Bersenbrück durchführen zu können.

Anna Stallmeister, Bernd Zur-Lienen

Jugend trainiert für Olympia – Bezirksentscheid Gerätturnen



Am Mittwoch, 13. Februar 2019, nahmen unsere Turner und Turnerinnen am Mannschaftswettkampf Gerätturnen in Engter/Bramsche teil. Jane Wilbert, Mia Küthe, Charlotte Kirk (alle 5a), Simon Felix Kamlage (5b), Karl Hermann Markus (6a) und Frieder Herlyn (5a) stellten sich den hohen Anforderungen an verschiedenen Geräten und Gerätebahnen sowie den Sonderprüfungen. Nach dem Einmarsch der teilnehmenden Mannschaften der Wettkampfklasse IV ( Jg. 2006-2009) starteten unsere Turnerinnen und Turner an der Gerätebahn C. Die Übungen am Boden (Schattenrollen vw.) und an der Langbank (Schattenhockwende) turnten sie synchron als Gruppenübung und zeigten anschließend paarweise am Boden schön synchron geturnte Übungen. Es folgten die Sonderprüfungen im Standweitsprung und Tauklettern auf Zeit. An der Gerätebahn A zeigten all unsere Turnerinnen und Turner am Reck und am Boden sauber geturnte Übungen und bewältigten die Sprunggrätsche über den Bock (1,10m) ohne Probleme. An der Gerätebahn B starteten alle fünf mit ihrer Übung am Schwebebalken, turnten ihre einstudierte Bodenübung und demonstrierten ihr Können am Parallelbarren. Den Abschluss des Wettkampfs bildete der Staffellauf als Sprint-Umkehrstaffel mit Übergabe eines Tennisrings.

Sportkurs besucht Sporthochschule


Der Prüfungskurs Sport hat eine spannende Exkursion hinter sich: Wenige Wochen vor Beginn der Abiturprüfungen besuchten die Schülerinnen und Schüler aus Bersenbrück die Deutsche Sporthochschule sowie das Deutsche Sport- und Olympia-Museum in Köln.  

Dankenswerter Weise übernahm Tim Schütte (Abiturjahrgang 2017) die Führung über das weitläufige Gelände der Sporthochschule. Der Alfhausener studiert dort seit zwei Jahren. Besonders beeindruckt war der Kurs von der Größe der Universität: Für viele Sportarten gibt es jeweils eigene Hallen, insgesamt sind es mehr als 20, die direkt auf dem Campus neben Mensa, Hörsälen und Wohnheimen liegen. Viele davon sind besonders ausgestattet: Beispielsweise können die Studierenden unter dem Dach des Leichtathletikzentrums nicht nur 100 Meter laufen, sondern auch Speerwerfen oder für den Stabhochsprung trainieren.

Ein Höhepunkt war der Besuch des Psychologischen Instituts, wo Dr. Sylvain Laborde uns Gästen aus Bersenbrück erklärte, an was er und seine wissenschaftlichen Mitarbeiter derzeit forschen. Beispielsweise wird überprüft, wie man die Leistung von Sportlern mithilfe von elektronischen Impulsen, sogenanntem „Neuro“-Doping, verbessern kann.

Nach dem Besuch der Sporthochschule ging es mit der Bahn in Richtung Rheinauhafen zum Sport- und Olympia-Museum. Dort nahm der Prüfungskurs an einer Führung zur Olympischen Bewegung teil: von der Antike über die modernen Anfänge unter Pierre de Coubertin bis zum Schwerpunkt, der in diesem Fall auf den Olympischen Spielen 1936 in Berlin lag.

Wie es sich für einen Sportkurs gehört, folgte der Theorie dann die Praxis: Auf dem Dach des Museums, in direkter Rhein-Nähe, fand die Exkursion beim Fußball einen würdigen Abschluss – daran konnte auch der zwischenzeitliche Spielabbruch nach einem Querschläger nichts ändern.