{"id":652,"date":"2013-07-09T13:58:36","date_gmt":"2013-07-09T13:58:36","guid":{"rendered":"http:\/\/gymbsb.wordpress.com\/?page_id=652"},"modified":"2017-10-20T15:25:54","modified_gmt":"2017-10-20T13:25:54","slug":"comenius-projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gymbsb.de\/?page_id=652","title":{"rendered":"Comenius Projekt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.kmk-pad.org\/de\/programme\/comenius.html\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1098 aligncenter\" src=\"http:\/\/gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/comenius2.png\" alt=\"comenius2\" width=\"271\" height=\"100\" \/><\/a><span style=\"font-size: 13px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das\u00a0<b>COMENIUS-Programm<\/b>\u00a0ist ein 1995 eingerichtetes Programm der EU\u00a0mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der EU\u00a0sowie die Mobilit\u00e4t von Sch\u00fclern und Lehrern zu f\u00f6rdern. Es ist seit 2007 Teil des EU-Programms f\u00fcr lebenslanges Lernen.\u00a0Am COMENIUS-Programm k\u00f6nnen alle teilnehmen, die am Bildungsprozess von der Vorschule bis zum Ende des Sekundarbereichs II mitwirken. Das sind Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, Lehrkr\u00e4fte, \u00f6rtliche Beh\u00f6rden, Einrichtungen und Organisationen der Schulverwaltung, nichtstaatliche Organisationen, Lehrerbildungseinrichtungen, Universit\u00e4ten sowie sonstiges Bildungspersonal.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Die Treffen:<\/strong><\/span><\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"213\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>In Bersenbr\u00fcck<\/b><\/span><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"213\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>In Polen<\/b><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"213\"><b>Zum Abschied flossen Tr\u00e4nen &#8211;\u00a0Abschluss des Comenius-Projekts Historical Heritage Helps Building Europe in Bersenbr\u00fcck<\/b><!-- MetaSlider 3387 not found -->Internationales Flair herrschte vom 9. \u201315. Mai in den Fluren des Gymnasiums Bersenbr\u00fcck, als Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus Harlau (Rum\u00e4nien), Petritsch (Bulgarien), Pilica (Polen), Potenza (Italien), Segr\u00e9 (Frankreich) und Tarsus (T\u00fcrkei) mit ihren Lehrern zu Gast in der Hasestadt weilten. Der Grund f\u00fcr diesen \u201eEuro-Gipfel\u201c war das Abschlusstreffen Comenius-Projekts Historical Heritage Helps Building Europe (3HBE).In den vergangenen zwei Jahren hatten die Projektteilnehmer gemeinsam der Bedeutung von Geschichte und kulturellem<br \/>\nErbe als Fundament f\u00fcr das gemeinsame Haus Europa nachgesp\u00fcrt und Zeugnisse aus diesen Bereichen in einer Reihe von Produkten fixiert. Und so wurden auch in Bersenbr\u00fcck und dem Umland Perlen aus Kultur und Geschichte besucht \u2013 von dem Varus-Schlachtfeld in Kalkriese bis zur nationalmythologischen \u00dcberformung der Schlacht am Hermannsdenkmal bei Detmold, vom Industriemuseum am Piesberg bis hin zum Stift B\u00f6rstel und dem Jagdschloss Clemenswerth.Die Klammer der Exkursionen bildete jedoch der Gedanke des europ\u00e4ischen Friedens, der in Besuchen der Friedenss\u00e4le in den Rath\u00e4usern zu Osnabr\u00fcck und M\u00fcnster seinen Niederschlag fand.Diesen Gedanken griff auch Samtgemeindeb\u00fcrgermeister Dr. Horst Baier beim Empfang der internationalen G\u00e4ste und ihrer Gastgeber im Franz-Hecker-Saal des Rathauses auf. Er betonte nicht nur die Bedeutung der zahlreichen internationalen Kooperationen in den Grenzen der Samtgemeinde, sondern lobte auch ausdr\u00fccklich die am Gymnasium Bersenbr\u00fcck nicht nur in diesem Zusammenhang geleistete gute Arbeit.<\/p>\n<p>Ebenso lobenswert war die Aufnahme der ausl\u00e4ndischen G\u00e4ste durch ihre Gastgeberfamilien und die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Bersenbr\u00fcck.<\/p>\n<p>So wurde den Comenius-Partnern durch Teilnahme am Unterricht, Kirmesbummel und die Integration in die Gastfamilien ein Einblick in die Lebensverh\u00e4ltnisse vor Ort erm\u00f6glich; eine Gastmutter mietete sogar aus eigener Initiative eine Kegelbahn.<\/p>\n<p>Wie nahe sich die jungen Menschen aus allen Ecken unseres Kontinents sind, wurde besonders beim gemeinsamen Feiern deutlich, sei es beim Grillen auf dem Prieshof in Bokel oder der gro\u00dfen Abschiedsfete im Saal Hilker, auf der die DJs kr\u00e4ftig einheizten und im wahrsten Wortessinne die W\u00e4nde zum Wackeln brachten. Da nahmen dann auch die Tr\u00e4nen beim Abschied nicht Wunder. Jedoch wohnte ihnen auch das Versprechen auf zuk\u00fcnftige, dann privat organisierte Besuche inne &#8211; und wer wei\u00df, vielleicht kommen die Ersten ja schon im Sommer zum Reggae Jam zur\u00fcck an die Hase. Diesbez\u00fcgliches war jedenfalls deutlich zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Verlauf des Comenius-Projekts Historical Heritage Helps Building Europe sowie die von den Sch\u00fclern erstellten Produkte k\u00f6nnen auf der Projekthomepage unter <a href=\"http:\/\/www.3hbe.eu\/\"><b>www.3hbe.eu<\/b><\/a> eingesehen werden.<\/p>\n<p>Text und Fotos: Olaf Griese<\/p>\n<p>&nbsp;<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"213\">Knapp eine Woche lang war eine Gruppe von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern des Gymnasiums Bersenbr\u00fcck in dem kleinen polnischen St\u00e4dtchen Pilica, etwa 40 km n\u00f6rdlich von Krakau, zu Gast. Der Besuch fand im Rahmen des Comenius-Projekts der Schule, an dem Schulen aus sieben europ\u00e4ischen L\u00e4ndern beteiligt sind, statt. Nach Treffen in Rum\u00e4nien, Bulgarien, der T\u00fcrkei und Frankreich war die Zusammenkunft in Polen nunmehr bereits die f\u00fcnfte ihrer Art. Manche der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler waren schon bei mehreren der Treffen dabei, so dass sich mit der Zeit Vertrautheit und auch bereits Freundschaften entwickelt haben.\u00a0Das aktuelle Comenius-Projekt des Gymnasiums Bersenbr\u00fcck steht unter dem Motto \u201eHistorical Heritage Helps Building Europe\u201c und will das Gef\u00fchl des Miteinanders unter den beteiligten Sch\u00fclern aus den verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern f\u00f6rdern und vertiefen, indem es Kenntnisse zu Geschichte und Traditionen der jeweiligen Region vermittelt. So waren s beim Treffen in Pilica vor allem Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der beteiligten polnischen Schule, des Lyzeums von Pilica, die ihre Mitsch\u00fcler aus den anderen L\u00e4ndern durch selbst vorbereitete Informationstexte \u00fcber die besuchten historischen St\u00e4tten informieren.\u00a0Dazu geh\u00f6rten nat\u00fcrlich die altehrw\u00fcrdige Stadt Krakau mit dem beeindruckenden Wawel mit Burg und Kathedrale, aber auch dem weltbekannten Marktplatz, sowie das Kloster Tyniec, wo die Sch\u00fcler das f\u00fcr sie recht ungewohnte Schreiben mit dem G\u00e4nsekiel, wie es mittelalterliche M\u00f6nche pflegten, kennenlernen konnten, die Burgruine von Ogrodzieniec, in der angeblich ein riesiger, rot\u00e4ugiger Hund des Nachts sein Unwesen treiben soll (wer dachte da nicht an den Hund von Baskerville \u2026) und so manche Sehensw\u00fcrdigkeit von Pilica und Umgebung. Auch ein Besuch in der Gedenkst\u00e4tte der Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau stand auf dem Programm.\u00a0Einen H\u00f6hepunkt bildete sicherlich eine Theaterauff\u00fchrung in englischer Sprache, in der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der polnischen Schule die Geschichte der bekanntesten Pers\u00f6nlichkeit von Pilica, der mittelalterlichen polnischen K\u00f6nigin Elisabeth von Pilcza, in einem eindrucksvollen mittelalterlichen B\u00fchnengeschehen vermittelten.\u00a0Untergebracht waren s\u00e4mtliche teilnehmenden Sch\u00fcler in Familien von Sch\u00fclern der polnischen Schule, was in nicht geringem Ma\u00dfe dazu betrug, dass die jungen Menschen aus sieben europ\u00e4ischen Nationen sich n\u00e4her kamen. Dem gleichen Ziel diente auch die gro\u00dfe Abschluss-Disco am Tag vor der Abreise der Gruppen.\u00a0Mit neuen Kenntnissen zur polnischen Geschichte und einem vertieften Bewusstsein der historischen Vielfalt Europas und vielen unvergesslichen Eindr\u00fccken von Polen und der Gastfreundschaft seiner Einwohner kehrten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Bersenbr\u00fccker Gruppe, die unter der Leitung von Herrn Biermann und Frau Doering stand, zur\u00fcck.\u00a02014 werden die beiden letzten Treffen des Comenius-Projekts stattfinden: Im M\u00e4rz geht es nach S\u00fcditalien, und das Abschlusstreffen wird dann im Mai in Bersenbr\u00fcck stattfinden.\u00a0<i>Text: Joachim Biermann, Bilder: Gudrun Doering<\/i>Bersenbr\u00fccker Kreiblatt vom 18.12.2013<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_2369\" aria-describedby=\"caption-attachment-2369\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ComeniusprojektPolen2013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-2369\" src=\"http:\/\/gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ComeniusprojektPolen2013-150x150.jpg\" alt=\"Bersenbr\u00fccker Kreisblatt 18.12.2013\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2369\" class=\"wp-caption-text\">Bersenbr\u00fccker Kreisblatt 18.12.2013<\/figcaption><\/figure><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"267\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>In Bulagrien<\/b><\/span><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"267\"><span style=\"color: #ff6600;\"><b>In der T\u00fcrkei<\/b><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\" valign=\"top\" width=\"267\">Mit ganz neuen Eindr\u00fccken einer im westlichen Europa bisher weitgehend unbekannten, aber geschichtstr\u00e4chtigen Region kehrte eine Delegation von Lehrern und Sch\u00fclern des Gymnasiums Bersenbr\u00fcck von einem Treffen in der Stadt Petritsch in Bulgarien zur\u00fcck, das im Rahmen des Comenius-Projekts \u201eHistorical Heritage Helps Building Europe\u201c stattfand. Vertreter von Schulen aus sieben europ\u00e4ischen L\u00e4ndern \u2013 Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Rum\u00e4nien und T\u00fcrkei \u2013 kamen in Petritsch zusammen, um erste Ergebnisse der Projektarbeit vorzustellen und Zeugnisse europ\u00e4ischer Geschichte in der Region Petritsch in Augenschein zu nehmen.\u2028\u2028Petritsch liegt direkt im Dreil\u00e4ndereck Bulgarien\u2013Griechenland\u2013Mazedonien im Tal der Struma, umgeben von drei Gebirgsz\u00fcgen des Balkan. Die Siedlungsgeschichte der Stadt und ihrer Umgebung ist alt: Auf ihrem Territorium lag die von K\u00f6nig Philipp II. von Makedonien gegr\u00fcndete Stadt Heraclea sintica, deren \u00dcberreste zur Zeit dort ausgegraben werden. <!--more-->Zu R\u00f6merzeiten entstand dort die Stadt Petra, und der thrakische Sklave Spartacus, ber\u00fchmt durch den von ihm gef\u00fchrten Sklavenaufstand gegen Rom, ist der \u00dcberlieferung nach dort geboren. Lange Jahrhunderte stand das Gebiet unter osmanischer Herrschaft, bis Petritsch 1913 schlie\u00dflich endg\u00fcltig bulgarisch wurde.\u2028\u2028Vielf\u00e4ltige Zeugnisse dieser abwechslungsreichen und oft auch tragischen Geschichte bekamen die Teilnehmer auf diversen Exkursionen zu sehen, auf denen ihnen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Pejo-Jaworow-Gymnasiums Petritsch in der Projektsprache Englisch die notwendigen Informationen vermittelten. Besonders beeindruckend waren die Ausgrabungsfunde aus griechischer und r\u00f6mischer Zeit im Historischen Museum von Petritsch, der Besuch im Paisi Hilendarski, dem Begr\u00fcnder der bulgarischen Geschichtsschreibung, gewidmeten Museum im Wintersportort Bansko (etwa 900 Meter hoch am Fu\u00dfe des Pirin-Gebirges gelegen) und des hoch im Rila-Gebirge gelegenen gr\u00f6\u00dften bulgarischen Klosters Rila mit seiner prachtvollen Kirche und beeindruckenden Klosteranlagen.\u2028\u2028Auch andere Attraktionen des Gebiets standen auf dem Programm. In Rupite konnten die Teilnehmer des Treffens nicht nur den letzten Wohnsitz der in ganz Bulgarien hochverehrten Wahrsagerin und Heilerin Baba Vanga besuchen, sondern vor Ort auch die hei\u00dfen Quellen, die noch immer aus dem vulkanischen Boden flie\u00dfen, bestaunen. Ein Besuch im \u00d6rtchen Melnik schlie\u00dflich brachte die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer ganz anderen bulgarischen Tradition in Kontakt: Dort wird schon seit Jahrtausenden ein weithin ber\u00fchmter Rotwein hergestellt, den schon Homer in der Illias und der Odyssee zu r\u00fchmen wusste. \u2028\u2028Und nat\u00fcrlich kam auch das Zusammensein mit Menschen aus sieben europ\u00e4ischen Nationen nicht zu kurz. Alle ausw\u00e4rtigen Teilnehmer waren in bulgarischen Familien untergebracht und erfuhren so die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Bulgaren aus erster Hand. Viele Gelegenheiten des Zusammenseins, gekr\u00f6nt durch eine Abschluss-Disko am letzten Abend, brachten die Jugendlichen einander n\u00e4her, ganz im Sinne des v\u00f6lkerverst\u00e4ndigenden Ansatzes des Comenius-Programms der Europ\u00e4ischen Union.\u2028\u2028Mit vielen unvergesslichen Eindr\u00fccken und einem vertieften Bewusstsein der geschichtlichen Vielfalt Europas kehrte die Bersenbr\u00fccker Delegation schlie\u00dflich nach Hause zur\u00fcck.\u2028\u2028<i> Joachim Biermann<\/i><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\" valign=\"top\" width=\"267\">W\u00e4hrend ihre Mitsch\u00fcler die Himmelfahrtsferien genossen, begaben sich f\u00fcnf Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Gymnasiums Bersenbr\u00fcck unter Leitung ihrer Lehrer Olaf Griese und Katharina Bruns auf den Weg in die t\u00fcrkische Mittelmeerstadt Tarsus zum dritten Treffen im Rahmen des Comenius-Projekts Historical Heritage Helps Building Europe (3HBE). Dort erwarteten die Gastgeber von der t\u00fcrkischen Partnerschule Ayhan Bozpinar Anadolu Lisesi neben der Bersenbr\u00fccker Gruppe auch Vertreter der weiteren Partnerschulen aus Rum\u00e4nien, Bulgarien, Polen, Italien und Frankreich.\u2028Tarsus liegt durch Verlandung heute 16 Kilometer von der K\u00fcste entfernt in einer nachweislich seit 6000 Jahren von Menschen besiedelten Gegend. Die heute muslimische Stadt ist aber auch f\u00fcr Christen und Juden von spiritueller Bedeutung, handelt es sich doch um den Geburtsort des Apostels Paulus und einen der angenommenen Begr\u00e4bnisorte des Propheten Daniel. <!--more-->Und so bildete der Besuch an den ausgegrabenen Resten des Geburtshauses und des wieder aufgebauten Hausbrunnens des Apostels f\u00fcr die Angereisten einen H\u00f6hepunkt der Erkundung des antiken Tarsus, in dem sich dereinst auch Kleopatra und Marc Anton, die Gegenspieler des Augustus, getroffen haben.\u2028Weitere Exkursionen f\u00fchrten die versammelten Projektteilnehmer auch in die Region Kappadokien, wo u.a. die fr\u00fchchristlichen H\u00f6hlenkl\u00f6ster und -Kirchen der UNESCO-Welterbest\u00e4tte G\u00f6reme besucht wurden, zur urspr\u00fcnglich byzantinischen Inselfestung Kizkalesi 100 km westlich von Tarsus sowie in die nahebei gelegene, als \u201eAsthmah\u00f6hle\u201c bekannte Tropfsteinh\u00f6hle Dilek Magarasi mit ihren bizarren Stalaktiten und Stalagmiten.\u2028Doch nicht nur der Besuch historischer St\u00e4tten stand auf dem Programm des Treffens; die Gemeinsamkeit zwischen den Projektpartnern wurde ebenso gepflegt wie die Ergebnisse der Projektarbeit seit dem letzten Treffen im bulgarischen Petritsch ausgetauscht. Letzteres geschah im Rahmen einer m\u00e4rchenhaften Tanzveranstaltung im bis auf den letzten Platz besetzten Kulturzentrum von Tarsus, in deren Rahmen auch Trachten aus den Regionen der Teilnehmerschulen vorgestellt wurden.\u2028In ihren Gastfamilien erfuhren die Sch\u00fcler zudem die ber\u00fchmte t\u00fcrkische Gastfreundschaft aus erster Hand und gewannen Einblicke in Familienkultur und Lebensverh\u00e4ltnisse, da sie wie selbstverst\u00e4ndlich als Familienmitglieder aufgenommen wurden. Diese Erfahrung brachte Thorben Buchholz aus dem elften Jahrgang des Gymnasiums Bersenbr\u00fcck bei der R\u00fcckkehr auf den Punkt, als er feststellte: \u201eIch bin zwar schon einmal in der T\u00fcrkei gewesen, aber von Land und Leuten habe ich damals gar nichts wirklich mitbekommen!\u201c\u2028Und auch auf einer weiteren Ebene zeigte die Fahrt nach Tarsus den besonderen Wert der Comenius-Projekte: War die aus den Jahrg\u00e4ngen 9-11 zusammengesetzte Gruppe auf der Hinfahrt noch damit besch\u00e4ftigt, sich zu beschnuppern, so war aus ihr bei der R\u00fcckkehr in die Heimat eine homogene Truppe geworden, die ohne dieses europ\u00e4ische Projekt nie entstanden w\u00e4re.\u2028 <em>Olaf Griese<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"267\"><a href=\"http:\/\/gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-petritsch20-03-2013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-951\" src=\"http:\/\/gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-petritsch20-03-2013-300x258.jpg\" alt=\"comenius-petritsch20-03-2013\" width=\"300\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/www.gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-petritsch20-03-2013-300x258.jpg 300w, https:\/\/www.gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-petritsch20-03-2013-1024x881.jpg 1024w, https:\/\/www.gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-petritsch20-03-2013-618x532.jpg 618w, https:\/\/www.gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-petritsch20-03-2013.jpg 1028w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"267\"><a href=\"http:\/\/gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-tarsus24-05-2013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-954\" src=\"http:\/\/gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-tarsus24-05-2013-300x282.jpg\" alt=\"comenius-tarsus24-05-2013\" width=\"300\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-tarsus24-05-2013-300x282.jpg 300w, https:\/\/www.gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-tarsus24-05-2013-1024x964.jpg 1024w, https:\/\/www.gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-tarsus24-05-2013-618x581.jpg 618w, https:\/\/www.gymbsb.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/comenius-tarsus24-05-2013.jpg 1028w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<ul>\n<li>Seit Kurzem ist die von der Kollegin Ramona Darie aus Rum\u00e4nien erstellte und betreute <strong>Website unseres Comenius-Projects<\/strong> &#8222;Historical Heritage Helps Buildung Europe&#8220; (3HBE) online und kann unter <a href=\"http:\/\/www.3hbe.eu\/\">hier<\/a>\u00a0eingesehen werden. Dort wird \u00fcber den aktuellen Stand des Projekts, die Partnerschulen und Planungen ebenso informiert, wie \u00fcber die bereits erstellten Ergebnisse, so zum Beispiel die vor Weihnachten gelaufene Weihnachts- und Neujahrskartenaktion. Als n\u00e4chstes ist ein Katalog historischer Monumente und Traditionen aus dem Umfeld der Partnerschulen zu erwarten.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Das\u00a0COMENIUS-Programm\u00a0ist ein 1995 eingerichtetes Programm der EU\u00a0mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Schulen aller Schulstufen und Schulformen innerhalb der EU\u00a0sowie die Mobilit\u00e4t von Sch\u00fclern und Lehrern zu f\u00f6rdern. 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