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  • Ruderer: glänzender siebter Rang beim Bundesfinale „Jugend trainiert…“ in Berlin.

    Klicken Sie auf den Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 08.10.2009

    Bei hervorragendem Herbstwetter mit viel Sonnenschein und Windstille präsentierte sich die Regattastrecke in Berlin/Grünau – ehemalige Olympiastrecke von 1936 – von der besten Seite.

    Vorher aber wurde das niedersächsische Team, das aus 8 verschiedenen Sportarten (Fußball, Hockey, Beachvolleyball, Leichtathletik, Golf, Schwimmen, Tennis und Rudern)  bestand, in der Landesvertretung Niedersachsens am Potsdamer Platz empfangen: Herzlich wurde insbesondere das Bersenbrücker RUDERTEAM mit Lisa Lammers, Lena Brüwer, Ronja Leißing, Gesa Richter, Stm. Philipp Hackmann, Trainer Julian Lohbeck, Delegationsleiter Peter van Roye empfangen, die die einzigen Vertreter aus der Region waren. Die Kultusministerin Heister-Neumann zeigte sich von dem sympathischen Auftreten der Ruderer Niedersachsens beeindruckt und lud diese spontan zu einer Runde Eisessen ein.

    Am Tag der Vorläufe aber wurde für den Berlin-Trip die Lage ernst: Es galt sich den Landessiegern Berlins, Bayerns und Baden-Württembergs als Gegner am Start gegenüber zu sehen. Höchst nervös und voller Vorspannung hieß es hier wenigstens Dritter zu werden, um den ungeliebten Hoffnungslauf am Nachmittag zu vermeiden. Bei der 500m-Marke führte das Boot aus Berlin (Sportschule Flatow aus Grünau), Würzburg folgte gleichauf mit Bersenbrück, das Baden-Württemberg-Team lag bereits 2 Bootslängen zurück. Absprache gemäß nahm der Steuermann Philipp Hackmann durch Anweisung die Schlagzahl ein wenig runter, was bedeutete, dass der Vorsprung vor dem letzten Platz gleich blieb, die führenden Boots aus Berlin und Würzburg ließ man ziehen.

    Am nächsten Morgen standen dann die Auslosungen für die Halbfinals (2 Läufe à 6 Boote) fest. Der Schocker für das RUDERTEAM: Die Boote aus Berlin (Sportschule Flatow), Brandenburg (Sportschule Potsdam), Sachsen (Sportschule Leipzig), Rheinland-Pfalz (Worms) und Mecklenburg-Vorpommern (Stralsund) waren nun die Gegner, wo wiederum ein dritter Rang zum Erreichen des Großen Finales reichen würde. Mit den 3 Sportschulen der östlichen Bundesländer (Institutionen noch aus den alten Kaderschmieden der DDR) war den Bersenbrückern klar, dass die Hürde eine sehr hohe sein würde. Nach einer kleinen Führung kurz nach dem Start lag das RUDERTEAM bei 500m mit ½ Bootslänge hinter den Berlinern auf Rang 4, die beiden anderen Sportschulen aus Potsdam und Leipzig waren bereits über 1 Bootslänge voraus. Worms und Stralsund ruderten ca. 2 Bootslängen hinter dem Feld. Beim Er­rei­chen der vielen Zuschauer im Tribünenbereich schien sich das RUDERTEAM aus Ber­sen­brück noch an die Flatow-Sportschule Berlin heranzuarbeiten, was dann aber bis zum Ziel nicht ganz reichte. Völlig enttäuscht und ausgepumpt kamen die Mädchen nach dem 4.Rang im Zieldurchlauf zurück zum Bootssteg. Mit viel „Seelenmassage“ und Motivationsküsten mussten durch den Trainer Julian Lohbeck in den verbleibenden 2 Stunden die Ruderinnen auf das nunmehr folgende Kleine Finale (Rang 7 – 12) eingestimmt werden.

    Gegen Mittag, als auch der Schulleiter des Gymnasiums Bersenbrück, Herr OSD Seeger, eingetroffen war, um dem Aushängeschild der Schule zur Seite zu stehen, startete das Finale. Mit diesmal sehr hoher Schlagzahl und einer Menge Wut im Bauch über das als ungerecht empfundene Auslosen des Halbfinals ging Lisa Lammers als Schlagfrau die 1000m-Strecke sehr konzentriert an. Das zahlte sich bereits zur Hälfte der Strecke durch einen klaren Vorsprung von ca. 8 Metern aus. Viel Lob erhielt der Vierer durch den Regattasprecher für die hervorragende Rudertechnik, die die Mädchen auch noch kurz vor dem Ziel demonstrierten. Mit fast 2 Bootslängen Vorsprung ging der Bersenbrücker Vierer als Sieger über die Ziellinie gefolgt von den Booten aus Hamburg, Kassel (Hessen), Preetz (Schleswig-Holstein), Worms (Rheinland-Pfalz) und Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Hiermit erreichte das Boot den 7. Platz auf Bundesebene. Dass im Großen Finale die 3 Halbfinalgegner von den Sportschulen dominierten, bestärkte beim RUDERTEAM das Gefühl, eigentlich auch das Zeug für das Große Finale gehabt zu haben.

    Trotzdem bleibt der Rang 7 für das Gymnasium Bersenbrück auf Bundesebene ein unglaublicher Erfolg, auf den die ganze Schulgemeinschaft stolz sein kann. Nach dem Finale feierte das RUDERTEAM mit dem Schulleiter zusammen in einem nahe gelegenen Café, da die Schule mit diesem großen Schritt zu den besten Schulen Deutschlands im Schülerrudern gehört.

  • Drei Landestitel und Berlinfahrkarte für Ruderteam
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Von den elf gestarteten Viererbesetzungen bei den Landesmeisterschaften erreichten sechs Teams die großen Finalläufe. Es begann dann mit dem Paukenschlag für das Bersenbrücker Ruderteam: Die Mannschaft mit Lisa Lammers, Lena Brüwer, Ronja Leißing, Gesa Richter, Stm. Philipp Hackmann, Trainer Julian Lohbeck führte nach 400 Metern das sechs Boote starke Feld mit einer Luftkastenlänge vor Hannover, Carolinum Osnabrück sowie Bramsche an. Emden und das Ratsgymnasium Osnabrück lagen hier bereits mit über einer Bootslänge zurück. Als erster Vierer zog Hannover dann einen Zwischenspurt an und versuchte die Bersenbrücker Mädchen zu erreichen. Doch genau wie vorher verabredet, ließ Steuerman Philipp Hackmann nicht nur die Schlagzahl erhöhen, sondern auch die Durchzugskraft steigern. Und das Erstaunliche: Die Bersenbrücker Mädchen hielten dieses hohe Tempo und lagen im Ziel fast zwei Bootslängen vor Hannover.
Auch die Leiter der gegnerischen Schulmannschaften waren voll des Lobes für diese souveräne Qualifikation für das Deutsche Bundesfinale in Berlin vom 21. bis 26. September.
Nach diesem perfekten Einstieg in die Finalläufe verbuchte der Bersenbrücker Gig-Vierer einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg mit zwölf Sekunden Vorsprung und wurde ebenfalls Landessieger. Die Schülerinnen Anna Holtkämper, Regina Strelzova, Vivian Kross, Franziska Heile, Nina Hilgen, Steuerfrau Kaya Eichhorn um Trainerin Anne Rehkamp ließen durch diesen Sieg die großen Anstrengungen der letzten Monate vergessen.
Doch das war noch nicht alles: Als die Emotionen nach etwa zwei Stunden etwas abgekühlt waren, gelang dem Jungen-Vierer des Jahrganges 1995 das gleiche Kunststück. Das Bersenbrücker Boot mit Philipp Hackmann, Dominik Schröder, Michasel Linder, Tobias Schulte, Steuermann Dennis Große Sextro (Trainer Kristin Eilermann/Julian Lohbeck, Philipp Hanheide) setzte sich bei der 500-m-Marke durch einen Zwischenspurt aus der geschlossenen Bootsreihe ab und holte mit einer Bootslänge Vorsprung den Landestitel.
Die Mannschaft der älteren Mädchen der Jahrgänge 92 bis 94 mit Samira Kaufmann, Anne Rehkamp, Johanna Heile, Eva Nichting, Streuerfrau und Trainerin Lina Hermeling, die eine starke Konkurrenz von 18 Booten aus ganz Niedersachsen hatte, belegte im Renn- wie auch im Gig-Doppelvierer den 3. Platz.
Die Gesamtbilanz des Ruderteams Bersenbrück mit drei Landessiegen, zwei dritten und einem fünften Platz ist für die Bersenbrücker ein bisher einmaliges Ergebnis. Für Neuanschaffungen fehlt aber das Geld, sonst wäre vielleicht noch mehr möglich. Lesen Sie auch den Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 20.06.2009, indem Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken.

  • RUDERTEAM des Gymnasiums Bersenbrück Sieger bei den Landesmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende sind Lisa Lammers (Merzen), Lena Brüwer (Merzen), Ronja Leißing (Ankum), Gesa Richter (Ankum), Steuermann Philipp Hackmann (Bersenbrück) bei den niedersächsischen  Landesmeisterschaften im Rudern  auf dem Salzgittersee  Landesmeister geworden.Das Team ist nun Niedersachsens Vertreter Nummer 1 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf der Olympiastrecke in München Ende Juni. Herzlichen Glückwunsch! Lesen Sie mehr darüber im Bericht des "Bersenbrücker Kreisblatts" vom 10.06.2009, indem Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken.