Gymnasium Bersenbrück

 

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Frankreichaustausch 2011


Ich habe in diesem Jahr am Austausch des Gymnasiums Bersenbrück mit dem Collège Jean-Renoir in Montier-en-Der teilgenommen. Ich habe schon in den ersten Tagen festgestellt, dass sich das Leben dort von dem in Deutschland unterscheidet. Dies habe ich vor allem am Schulleben und an den Essgewohnheiten bemerkt. In der Schule dort wird alles sehr streng genommen und Aufsichtspersonen sorgen für Ordnung. Wenn ein Schüler kaugummikauend oder mit einem Handy erwischt wird, muss er mit einer Strafe rechnen. Auch darf im Schulgebäude generell nicht getrunken und gegessen werden. Außerdem haben die Klassen keinen eigenen Klassenraum, sondern müssen zum Unterricht zu den Räumen der Lehrer gehen. Der Unterricht beginnt in Frankreich zwar etwas später als in Deutschland, doch ich war mit meiner Austauschpartnerin meist erst um 17:00 Uhr zu Hause, sodass man dort nach den Hausaufgaben kaum noch Zeit für Freizeitaktivitäten hat. Lediglich am Mittwochnachmittag findet kein Unterricht statt.


In Frankreich haben wir mittags in der Schulmensa eine warme Mahlzeit bekommen. Entgegen meinen Gewohnheiten aus Deutschland haben die französischen Schüler während der Unterrichtszeit in den Pausen am Vormittag nichts gegessen oder getrunken. Abends habe ich dann in der Familie nochmals ein warmes Essen bekommen. Die Franzosen essen sehr ausgiebig und lange.


Auch in den Dörfern konnte ich große Unterschiede zu Deutschland feststellen. Es gab eine breite Straße ohne jegliche Fahrbahnmarkierung und die Bürgersteige bestanden größtenteils aus Kies. Oftmals mussten wir, um eine Straße zu überqueren, über Zebrastreifen gehen. Ampeln oder Fußgängerüberwege gab es selten. Die Häuser sind ziemlich nah an der Straße gebaut und es gibt kaum Vorgärten.


Im Allgemeinen war es eine sehr erfahrungsreiche und interessante Woche, in der ich eine ganz neue Kultur und auch sehr nette  Menschen kennengelernt habe. Ich habe viele neue Freundschaften geschlossen und ich hatte viel Spaß in dieser erlebnisreichen Woche.

 Anna K:

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