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Begabtenförderung   Kooperation mit den Grundschulen  Präsentationsnachmittag

Biologie/Schüler experimentieren      Delf       Mathematik        Deutsch       Geschichte

AG: Szenische Interpretation

Im Rahmen der Begabtenförderung waren Schülerinnen und Schüler der Klassen vier und fünf eingeladen, sich in einer AG am Gymnasium Bersenbrück an der szenischen Interpretation von Texten zu versuchen. Die AG fand sieben Mal für jeweils drei Unterrichtsstunden statt. Nach dem spielerischen Kennenlernen durch kleine Geschichten und einem Metaphernportrait standen kürzere ausgewählte Texte im Mittelpunkt, die mit Fantasie und Geschick in kleinere Szenenabfolgen umgesetzt wurden. Dabei hatten die zehn Teilnehmer aus unserer Schule und den Grundschulen viel Spaß. Ein blauer Schakal machte den Anfang, weitere Märchen und Geschichten folgten. Der große Flur wurde kurzerhand zur Bühne umgestaltet und bot viel Platz für ein bewegtes Theaterspiel mit selbstverfassten Dialogen. Damit alle Mädchen und Jungen die Gelegenheit hatten, einmal die schöne Prinzessin, die böse Stiefmutter, der mutige Jäger oder der gefährliche Wolf zu sein, wurden die Rollen manchmal gewechselt. Mit der intensiven gedanklichen Auseinandersetzung kamen viele interessante Ideen auf, die in der Gruppe diskutiert und - wenn möglich - auch sofort umgesetzt wurden. Die AG hat den Beteiligten augenscheinlich gefallen und ihren Umgang mit Texten gefördert. Außerdem bot sie den Viertklässlern die Möglichkeit, schon mal das Gymnasium Bersenbrück ein wenig kennenzulernen.

Die Mathematiker von morgen besuchten die Uni Bielefeld

29 besonders begabte Mathematikschülerinnen und –schüler aus den Klassen 4, 5 und 6 des Gymnasiums Bersenbrück und der zum Kooperationsverbund Hochbegabung gehörenden umliegenden Grundschulen besuchten am Mittwoch, dem 30. Mai 2007, einen Vormittag das teutolab Mathematik der Universität Bielefeld.

Hier hatten die interessierten Schüler die Gelegenheit an vier Stationen aus verschiedenen Bereichen der Mathematik mit bereitgelegten Materialien Probleme selbstständig zu entdecken und deren Lösung zu entwickeln. So lernten Sie einen Rechentrick zu durchschauen und wie viel Mathematik hinter der Entstehung einer Geheimschrift stecken kann. An geometrischen Modellen entdeckten sie die Besonderheiten platonischer Körper und mit Hilfe von „Spiegelbüchern“ mussten vorgegebene geometrische Muster hergestellt werden.

Alle arbeiteten engagiert zwei Stunden lang an den verschiedenen Aufgaben. Das Team der Studenten des Lehramtes um Gerrit Barthelheimer nahm sich außerdem noch die Zeit den „Mathematikstudenten von morgen“ das große Unigebäude, in dem 17.000 Studenten aller Fachbereiche ausgebildet werden, und einen Teil des umliegenden Geländes mit Sportanlagen und Gewächshäusern zu zeigen. Dafür dankten Ihnen die 10 bis 12jährigen Schüler um Lehrer Andreas Oeljeklaus mit einem großen Applaus.

Unter www.math.uni-bielefeld.de/teutolab/home.html finden sich weitere Informationen zum teutolab Mathematik

 

Über das Verschlüsseln und Entschlüsseln von Geheimschriften lernten die Schüler eine Menge bei Lehramtsstudent Gerrit Barthelheimer.

 

Mit Fotokarton und einem „Spiegelbuch“ lassen sich auf geschickte Art viele verschiedene symmetrische Figuren erzeugen.

 
Flächen, Kanten und Ecken haben die platonischen Körper eine Menge.  

Den Rechentrick mit drei Würfeln werden die jungen Mathematiker wohl noch bei verschiedenen Mitschülern ausprobieren.

Lesen Sie auch einen Bericht über den Präsentationsnachmittag der Begabtenförderung (Klassen 4 / 5)am 21.02.2007:

Die Arbeit im Kooperationsverbund zur Begabtenförderung trägt Früchte

Schulleiter Peter Seeger konnte am vergangenen Mittwoch über fünfzig Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern in der Aula des Gymnasiums begrüßen. Diese arbeiten alle seit Beginn dieses Schuljahres in einer der neu eingerichteten Arbeitsgemeinschaften zur Begabtenförderung. In Kooperation mit den umliegenden Grundschulen Bersenbrück, Alfhausen, Ankum, Gehrde, Rieste, Eggermühlen und Kettenkamp werden hier Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 4 und 5 in den Bereichen Sprache, Mathematik und Naturwissenschaften besonders gefordert. In kleinen Arbeitsgruppen sammeln sie über den Unterricht hinausgehende, vertiefende Erfahrungen.

Die Früchte dieser Arbeit haben sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig präsentiert. Dazu waren auch Eltern und Grundschullehrer eingeladen, die interessiert die verschiedenen Vorträge und Aktionen verfolgten.

Der Start der Brausetablettenrakete in der AG „Erste chemische Experimente“ gehörte hierbei sicher ebenso zu den Höhepunkten wie das gekochte Hühnerei, das durch einen engen Flaschenhals „gezaubert“ wurde. Während in der Chemie das Feuer für den Rauch verantwortlich war, so rauchten in der Mathematik- AG eher die Köpfe von Eltern und Schüler. Diese waren aufgefordert einmal selbst knifflige Aufgaben zu lösen. Die AG „Mit Sprache gestalten“ präsentierte selbst erfundene Geheimschriften und Kriminalgeschichten.

Auch ältere Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums sind in dieses Projekt eingebunden.

Verena Rolfes, Kristin Eilermann (beide Klasse 10), Regina Böll (Klasse 11), Sarah Wilke (Jg. 12) und Philipp Neiteler (Jg. 13) leiten selbst eine der AGs „Erste chemische Experimente“. Bei diesem „Lernen durch Lehren“ erwerben sie neben fachlichen auch wertvolle soziale Kompetenzen. Sie sind mit der motivierten Arbeit der Schüler in der AG ebenso zufrieden wie die betreuenden Lehrer Joachim Biermann und Andreas Oeljeklaus.

Start der Brausetablettenrakete: Eltern und AG-Leiter beobachten gespannt die experimentierenden Schüler Rauchende Köpfe bei kniffligen Mathematikaufgaben

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