Gymnasium Bersenbrück

Jugend forscht

 

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AG: "Jugend forscht"  

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Erster Preis für forschende Schüler

Vom Weser-Ems-Entscheid der Wettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ kehrten Teilnehmer aus dem Gymnasium Bersenbrück mit Erfolgen zurück: Eine Gruppe erhielt für ihr Schülerexperiment über natürliche Waschmittel den ersten Preis in der Sparte Chemie. Im Fach Biologie gab es einen Anerkennungspreis. Herzlichen Glückwunsch! Lesen Sie dazu auch die Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 20.02.2010 und 25.02.2010, indem Sie auf die Miniaturansichten klicken:

 

 

Seit vielen Jahren haben sich Schüler und Schülerinnen unserer Schule in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften mit „ Jugend forscht" Projekten sehr erfolgreich beschäftigt. Unter der Leitung von OStR Günther Kosmann wurden viele Vorhaben aus den Fachgebieten Biologie und Chemie realisiert, wobei man generell feststellen kann, dass bei allen Arbeiten das fachliche Niveau über dem der entsprechenden Leistungskurse liegt.

Der zeitliche Ablauf für eine Teilnahme an „Jugend forscht" lässt sich wie folgt darstellen: Nach der Themenfindung beginnt eine etwa halbjährige Vorbereitungsphase, in der Literaturrecherchen im Vordergrund stehen. Die experimentellen Untersuchungen (Felduntersuchungen oder Laborarbeit) umfassen mindestens ein Jahr, wobei die Schulferien teilweise mit einbezogen werden müssen. Die abschließende Dokumentationsphase nimmt noch einmal 6 Monate in Anspruch, so dass für eine „Jugend forscht" Arbeit mindestens 2 Jahre eingeplant werden müssen.

 

Chronologie der „Jugend forscht" Aktivitäten am Gymnasium Bersenbrück

1990 : Carsten Grußendorf, Christian Kremer und Matthias Schnebel beschäftigten sich mit einer Arbeit aus der Verhaltensbiologie mit der Thematik „ Vergleichende ethologische Untersuchungen an Wald- und Gelbhalsmäusen in Gefangenschaft".

Beim Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld wurde das Forschertrio als 2. Landessieger ausgezeichnet.

1992 : Volker Blüml erstellte eine ökologisch ausgerichtete Arbeit mit dem Titel „ Zur ökologischen Situation von Weißstorch-Nahrungsflächen am Dümmer" und belegte beim Landeswettbewerb ebenfalls den 2. Platz.

1997: Jörg Bormann, Claudia Zehnpfund und Frederik Wehrkamp zu Höne wurden mit ihrem Projekt „ Lignin – ein nachwachsender Rohstoff zur Gewinnung von Phenolen" erster Landessieger und nahmen am Bundeswettbewerb in der Sparte Chemie in Berlin teil.

1998: G. Kosmann erhielt in München den Karl-Heinz Beckurts Preis für Lehrer für sein langjähriges „Jugend forscht" Engagement.

1999: Wolfgang Kühnl, Udo Schmidt und Miriam Siemer erreichten beim Landeswettbewerb den 2. Platz im Fach Chemie. Gegenstand ihrer Arbeit war die „ Pyrolyse von Kautschuken und Altreifen".

2003: Veronika Jahndel wurde auf dem Bezirkswettbewerb für ihre Arbeit ausgezeichnet, die sich mit der Nahrungsökologie juveniler Kaimane beschäftigte.

2003: Ansgar Heilig, Dirk Sandbrink und Veronika Jahndel legten auf dem Bezirkswettbewerb eine Anfertigung ihrer Chemiearbeit vor, die sich mit dem Vergleich verschiedener Energy-Drinks beschäftigte und gewannen einen Sonderpreis.

2003: Thorsten Merse wurde mit seiner Jugend forscht Arbeit „ Gewässerstrukturanalyse am Beispiel des Thiener Mühlenbachs" nicht nur 1. Landessieger, sondern erreichte beim Bundeswettbewerb in Ludwigshafen einen gutdotierten Sonderpreis der Deutschen Gesellschaft für Schulgeographen und eine Einladung in die Schweiz.

2007Beim Regionalwettbewerb in Lingen nahmen erstmalig einige Schülergruppen in der Sparte „Schüler experimentieren“ erfolgreich teil, die von Frau Recker-Kopka  betreut wurden. Julia Gahm wurde mit ihrer Arbeit „Schwermetallresorption von Galakturonsäuren an Shagnum, Torf und Apfeltrester“ nicht  nur Wettbewerbssiegerin, sondern erhielt auch noch einen Sonderpreis des Umweltministeriums. Eine Posterausstellung der Jugend forscht-Arbeit von Julia findet man zur Zeit im Moormuseum des Emslandes in der Nähe von Lingen.

 

Zur Vergrößerung klicken Sie bitte mehrfach auf  den gewünschten Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 26.03.07 (links) und vom 06.03.2007 (Mitte) sowie aus der "Lingener Tagespost" vom 26.02.2007 (rechts).

Und hier sehen Sie weitere Berichte über "Jugend forscht":

Warentest mit Klopapier- Forschung mit praktischem Nutzen

So viele Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend forscht“ wie diesmal hatte die Schule noch nie zu verzeichnen. Alle kamen als Preisträger aus der Weser-Ems-Ausscheidung in Lingen zurück. Eine Gruppe hatte sogar den „Sonderpreis der regionalen Wirtschaft“ der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland errungen. Valeri Mehler bereitet sich gerade auf die Bundesrunde der Bio-Olympiade vor, in der Wissen gefragt ist, das weit über das Oberstufenniveau hinausgeht. Die Teilnehmer müssen sich auch als Laborpraktiker bewähren. Mehr darüber können Sie im Bericht des "Bersenbrücker Kreisblatts" vom 28.02.2009 lesen, wenn Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken.

IHK-Sonderpreis „Jugend forscht“ geht nach Bersenbrück

Für anspruchsvolle und zugleich wirtschaftsnahe Schülerarbeiten des Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ bekamen David Exner, Frank Kamke und Marcel Macke (von links) den „IHK-Sonderpreis der regionalen Wirtschaft“. Die drei Schüler der 6., 7. und 8. Klasse hatten sich in ihrer Forschungsarbeit mit dem Thema „Die Autos von heute – windschnittig oder Spritverbraucher?“ auseinandergesetzt. Mehr darüber können Sie im Bericht des "Bersenbrücker Kreisblatts" vom 28.02.2009 lesen, wenn Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken:

Große Lust am Forschen

Bersenbrück (ms) Günther Kosmanns Schützlinge sahnen wieder ab: Drei Preise holten Schüler des Gymnasiums Bersenbrück in der Regionalausscheidung des Wettbewerbes "Jugend forscht". Nun kommen auch die Mathematik Fans in Wettbewerbslaune.

Wissenschaftler müssen auch Enttäuschungen wegstecken können und das Beste aus einer Niederlage machen. Diese Eigenschaften führten die Schüler aus Bersenbrück letztlich zum Erfolg. Dirk Sandbrink, Ansgar Heilig und Veronika Jahndel zum Beispiel wollten eigentlich die Ozonschicht erforschen. Doch da war ihnen schon jemand zuvorgekommen. Also nahm sich das Trio so genannte Energy-Drinks vor, die unter Jugendlichen sehr populär sind. Und die auch ihre diskreten Geheimnisse haben: Das Forschertrio stieß auf Koffeinwerte, die die Angaben auf der Dose um bis zum Siebenfachen überschreiten konnten. Der Hersteller hatte - völlig legal - die Wirkstoffe ignoriert, die die Guarana-Pflanze in den Drink bringt.
Auch Günther Kosmann bekam diesmal eine Urkunde. Als Betreuer macht der Lehrer nämlich schon seit 20 Jahren Schülern Lust auf preiswürdige naturwissenschaftliche Forschungsarbeiten.
Die Tücken des Objekts wissenschaftlicher Neugierde lernte Veronika Jahndel auch mit einem eigenen Projekt kennen. Nicht dass der Osnabrücker Zoo sie persönlich an die Brillenkaimane heran ließ, deren Fressverhalten sie erkunden wollte. Die Reptilien fraßen sich gegenseitig - am Futter lag das jedenfalls nicht, ist sich Jahndel sicher.
Preiswürdig stufte die Jury auch die Arbeit Thorsten Merses ein, der ein Jahr lang immer wieder In die Gummistiefel schlüpfte und den Thiener Bach mit der brandneuen Methode der Gewässerstrukturanalyse untersuchte. Alle Preisträger freuen sich schon auf die Landesrunde in "Jugend forscht" Ende März in Clausthal-Zellerfeld.
Viele Trophäen und Urkunden haben Ursula Felhölters Eleven noch nicht zusammen. Die Mathematik-Olympiade, eine Erbe aus DDR-Zeiten, gewinnt aber immer mehr Zulauf. Henning Pöttker und Jan-Friedrik Arnold mischten diesmal im Regionalwettbewerb in Göttingen mit. Felhölter wunderte sich: 120 Schüler kamen dort zusammen, brüteten stundenlang über komplizierten Rechenaufgaben. Dann, nach Feierabend in der Jugendherberge, beginnt eine muntere Diskussion über Lösungen, werden zwischen Tischfußball und MTV Tipps und Kniffe ausgetauscht. Selbst anderntags bei der Busfahrt zur nächsten Runde geht der lebhafte Austausch weiter. Diese Lust am Lernen soll nun auch im Bersenbrücker Gymnasiumsalltag tragen. Im April will sich die Schule der Osnabrücker Mathe-Olympiade anschließen.

"Never change a winning team"



















Frei nach dem Motto "Never change a winning team" haben die Gymnasiasten Florian Gahm und Hendrik Reinke auch beim dritten Durchgang im Chemielandeswettbewerb "Das ist Chemie" den Sonderpreis des Niedersächsischen Kultusministerims für ihre besonders herausragenden Leistungen erhalten. Dieses Mal setzten sich die beiden Schüler mit der Korrosion von Metallen auseinander und zeigten mit ihren Experimenten, wie sich etwa Rostbildung auf Eisen verhindern lässt. Unser Bild zeigt die beiden Nachwuchsforscher mit ihren Urkunden und Buchgeschenken und den Schulleiter Jürgen Lingemann (links) sowie den betreuenden Fachlehrer Günther Kosmann (rechts).

Autor: F. Gahm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Schüler gewinnen Sonderpreise in Chemie-Wettbewerb

Beim landesweiten Schülerwettbewerb "Das ist Chemie" zum Thema Klebstoffe errangen die beiden Bersenbrücker Gymnasiasten Florian Gahm und Hendrik Reinke unter der Leitung ihres Fachlehrers Günther Kosmann den Sonderpreis der niedersächsischen Kultusministerin für ihre sehr erfolgreichen Arbeiten.
Dabei setzten sie sich gegen fast 1500 Bewerber durch.



Zunächst mussten verschiedene Klebstofftypen hergestellt werden. Es handelte sich dabei um zwei Kleber aus rohen Kartoffeln, sowie einen aus Gummibärchen.
Die Kartoffelkleber entstanden aus geschälten, rohen Kartoffeln. Zu einem Brei verarbeitet, wurde dieser mit Wasser aufgerührt, durch ein Tuch gefiltert und die überstehende Flüssigkeit abgegossen. Das Sediment wurde aufgeteilt und unterschiedlich hitzebehandelt. Daraus ergaben sich dann die beiden Klebstoffe.
Den Gummibärchenkleber erhielt man durch vorsichtiges Erhitzen von Gummibärchen im Wasserbad.
Des weiteren musste man einen dritten selbstausgedachten Klebstoff herstellen: z.B. einen Caseinkleber (Eiweißkleber).

Danach sollte man alle vier Klebstoffe an drei verschiedenartigen Materialien testen. Die Materialien mussten unterschiedliche Eigenschaften aufweisen: z.B. unterschiedliche Rauhigkeit. Die geklebten Flächen wurden mit Gewichten auf Belastbarkeit und Reißfestigkeit geprüft.
Zu diesen Versuchen sollten Versuchsprotokolle verfasst werden.

In einem weiteren Experiment überprüfte man, ob das Kleben wieder rückgängig gemacht werden konnte. In Ergänzung dazu mussten Begriffe wie "Adhäsion" und "Kohäsion" erklärt werden.

Die Schüler fassten ihre Beobachtungen detailliert in ihren Arbeiten zusammen und werteten die Ergebnisse entsprechend aus.
 

Hierfür benötigen Sie

  • Eine Chemiearbeit, die 1997 im Rahmen von "Jugend forscht" verfasst worden ist, finden Sie: hier
  • Es macht Spaß an diesem Wettbewerb teilzunehmen, da man dabei das wissenschaftliche Arbeiten lernt und es interessante Buch- und Sachpreise gibt. Weitere Informationen sind unter der Website www.das-ist-chemie.nibis.de zu finden.

Landesbeauftragter der Internationalen Biologieolympiade

-Studienleiter-

Günther Kosmann

Schulstraße 6

49577 Ankum

Tel.: 05462 8656   Fax: 05462 962052

www.biologieolympiade-niedersachsen.de