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Informationen über das Fach Geschichte

  • „Euer Name lebt“

    Schülerinnen und Schüler unserer Schule gestalteten unter der Leitung von Roland Wagner und Klaus Wand musikalisch und inhaltlich die diesjährige Gedenkveranstaltung zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.1945. Seit einigen Jahren steht in unmittelbarer Nähe zum Bersenbrücker Bahnhof das Mahnmal, das an die Bersenbrücker Juden erinnert. Philipp Rautenstrauch (10 Lb) las Texte aus dem Buch „Euer Name lebt“ von Maria von Borries, die sich für die Aufarbeitung jüdischen Lebens im Altkreis Bersenbrück eingesetzt hat.

        

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  • Schüler bei den „Nachfahren“ des Archimedes zu Gast

    Er saß nicht in seiner Hütte, einen Stab in der Hand und malte geometrische Figuren in den Sandboden. Und er begrüßte seine Gäste nicht mit brummender Stimme eines genervten alten Mannes: „Noli perturbare circulos meos!“ („Zerstöre meine Kreise nicht!“) Im Gegenteil: Im modernen Geschäfts- und Industriegebäude der Firma Segler Förderanlagen in Berge empfing ein junger Geschäftsführer Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Bersenbrück, um ihnen das Unternehmen vorzustellen.

    Über den antiken Mathematiker, Ingenieur und Erfinder Archimedes wird berichtet, dass er eines Tages auf höchst spektakuläre Weise seinen Mitmenschen in der sizilischen Stadt Syrakus von seiner Entdeckung Kunde gab: Splitterfasernackt soll er über den Marktplatz gelaufen sein und laut immer wieder das griechische Wort „Heureka!“ („Ich hab es gefunden!“) gerufen haben: Er hatte beim Einstieg in seine Badewanne entdeckt, dass verschiedene Stoffe ein unterschiedliches spezifisches Gewicht haben – und löste damit einen Kriminalfall!

    Im Rahmen des Q1-Seminarfaches „Antike Erfinder“ hatten sich die Schüler exemplarisch mit dem bekannten Griechen und der ihm zugeschriebenen Erfindung der „archimedischen Schraube“ (oder „Schnecke“) auseinander gesetzt. Dabei  war die Frage aufgetreten, wo eventuell auch heute noch – außer auf Kinderspielplätzen! – diese Erfindung genutzt wird. Bei der Recherche stieß man auf die in Berge ansässige Firma, deren Produktpalette wesentlich auf dieser Erfindung des alten Griechen basiert.

    Gibt es auch heute noch Erlebnisse, Entdeckungen, Erfindungen, die den Entdecker in einen solchen emotionalen Ausnahmezustand versetzen? wollten die Gymnasiasten wissen. „Ein Heureka-Erlebnis habe ich noch nicht gehabt.“ sagte Geschäftsführer Thomas Neteler. Es gehe heute gerade in der Entwicklung neuer Produkte und bei kundenorientierten Problemlösungen wesentlich sachlicher zu. Und, so Neteler, die Archimedische Schraube müsse ja genau so wenig wie das Rad ein zweites Mal erfunden werden.

    Im Folgenden vermittelte der Geschäftsführer den jungen Gästen ein intensives Bild des Berger Unternehmens: Fast 100 Jahre alt hat es sich in der Chemie- und Lebensmittelindustrie und in der Energie- und Kraftwerkstechnik etabliert und liefert in diese Betriebe speziell gefertigte Produkte – fast jedes ein Unikat und keine Massenproduktion. Als eines der neuesten Segler-Produkte führte Neteler eine Mischerschnecke vor, die Honig aufs Müsli träufelt! Beim anschließenden Gang durch die Betriebsgebäude führte Neteler von der Entwicklungs- zur Produktionsabteilung, zeigte also den Gästen den Weg eines Produktes von der Idee bis zur Montage, vom detaillierten Plan, erstellt am PC mit CAD, bis hin zum auslieferungsbereiten Produkt ging es vorbei an den Arbeitsplatzen der etwa 100 Mitarbeiter.

    „Und wie erleben Sie die Wirtschaftskrise?“ fragten die Schüler am Ende des Rundgangs. Dazu Neteler:„Die Krise ist zu uns nicht durchgeschlagen. Wir sind mit unseren Angeboten breit aufgestellt und daher nicht so abhängig von einem Kunden wie andere Unternehmen. Dazu ermöglicht die flache Hierarchie in der Firma ein sehr flexibles Reagieren auf bestimmte Situationen.“

    So erlebten die Schülerinnen und Schüler einen Betrieb, in dem Menschen tagtäglich kreativ und innovativ und mit großem handwerklichen Geschick an Projekten und Problemlösungen arbeiten, jedoch ohne gleich auf dem Berger Marktplatz mit einem lauten „Heureka“ die Bevölkerung in Unruhe zu versetzen! Die Publizierung, dass Gutes geleistet wird, findet heutzutage andere, vielleicht nicht immer ganz so spektakuläre Wege.

    Am Anfang ein detaillierter Plan Ein weiter Weg vom Detail zum High-Tech-Endprodukt
     
    Thomas Neteler (links) erklärt den Schülern den komplexen Aufbau einer archimedischen Schraube, die während ihres späteren Einsatz bei hohen Temperaturen von Innen gekühlt werden muss: Archimedes hätte wohl gestaunt!

     

         Bernd Zur-Lienen, Kursleiter Seminarfach Q1 „Antike Erfinder“

  • Landespreis für Nils Steinkamp

    Im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten „Helden: verehrt – verkannt – vergessen“ hat Nils Steinkamp einen Landespreis gewonnen. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann wird ihm am 21. August den Preis übereichen, als Landessieger hat Nils außerdem die Chance auf eine weitere Auszeichnung auf Bundesebene.Herzlichen Glückwunsch! Nils Steinkamp beschäftigte sich mit der Missionsschwester Stella Maris. Lesen Sie mehr darüber im Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 26.06.2009, indem Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken.

     

  • Wo selbst die Putzfrau noch Soldatin war - Inormationen über Staatssicherheit

    Um über die Wirklichkeit in der DDR zu informieren, um die Wahrheit hinter der Maske der vermeintlich so fortschrittlichen sozialistischen Diktatur zu verdeutlichen, informierte Dr. Hans-Peter Löhn von der Behörde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR aus Berlin, kurz Birthler-Behörde, im Medienforum Schüler der Jahrgänge 10 bis 13. Lesen Sie mehr darüber im Artikel des "Bersenbrücker Kreisblatts" vom 10.06.2009, indem Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken:

     

  • Begabtengruppe Geschichte: Beeindruckender Erfolg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

    Im Rahmen des Geschichtswettbewerbs „Helden“ forschten Christin Eilermann, Seda Basun, Melina Hilker und Johanna Wurst, Kl. 6lb, zu „Pater Pantaleon“. Ihre Arbeit wurde mit dem Förderpreis ausgezeichnet. Nils Steinkamp, ebenfalls Kl. 6lb, wurde für seine Arbeit über „Schwester Stella Maris“ mit dem Landessieg in Niedersachsen ausgezeichnet. Am 21. August wird dieser Preis in Hannover verliehen. Nils hat die Chance, einen der 50 Bundespreise im November zu erhalten.

    6000 Schüler reichten 1831 Beiträge ein. Insgesamt wurden bundesweit 250 Förderpreise und 241 Landespreise verliehen, also ein beachtlicher Erfolg für unsere Schüler.

    Herzlichen Glückwunsch!

     

  • Eine Geschichtsstunde der ganz besonderen Art durften die Oberstufenschüler des Gymnasiums Bersenbrück erleben: Am Pult saß nicht etwa ein Lehrer, sondern Sally Perel, Zeitzeuge des NS-Regimes und Bestsellerautor. Sein Leben wurde 1992 im Spielfilm "Hitlerjunge Salomon" verfilmt. Mehr über den Autor können Sie im Bericht des "Bersenbrücker Kreisblatts" vom 11.03.2009 lesen, wenn Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken:

  • Die Schüler der Forder-AG Geschichte haben mit ihrem Beitrag den 2. Preis beim Schülerwettbewerb des Landkreises Osnabrück zu "Sophie-Charlotte" gewonnen. Es erwartet sie ein Tag auf den Spuren Sophie-Charlottes in Hannover. Herzlichen Glückwunsch! Lesen Sie dazu auch den entsprechenden Artikel aus der "NOZ" vom 14.06.2006:
Sophie-Charlotte-Preis14-06-2006.jpg (184858 Byte)

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