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  • Ein gemeinsames Orchester in vier Tagen

         
    Johannes Heitlage (Jg. 5) als jüngster Bersenbrücker Konzertant wurde durch Schulleiter Peter Seeger besonders begrüßt - er fühlte sich geschmeichelt! Der Dirigent umarmt die Solistin: Vater Roland gratuliert Tochter Nele Wagner zur gelungenen Solopartie.
     
    Gegenseitige Unterstützung beim Stimmen der Instrumente: eine Selbstverständlichkeit! Verselbständigt - es geht auch ohne Dirigenten! Die applaudieren "ihrem" Orchester! Zugabe, beobachtet von der Galerie  

    Aufnahmen von den Proben in Frenswegen:

        

    Klicken Sie zur Vergrößerung bitte auf die Miniaturansichten!  

    Ein unterhaltsames wie anspruchsvolles Programm bot das gemeinsame Orchester der Gymnasien Bad Bentheim, Bersenbrück und Melle beim alljährlichen „Frenswegen-Konzert“. Zusammen mit ihren Dirigenten hatten die Schüler im ehemaligen Kloster Frenswegen klassische und zeitgenössische Musik einstudiert. Das Ergebnis beeindruckte auch bei der 18. Auflage der Veranstaltung die Zuhörer.

    Bei aller Freude über diese lange Tradition erklärte Schulleiter Peter Seeger bei seiner Begrüßung, warum in diesem Jahr keine ungetrübte Feierstimmung aufkommen konnte: Zu Beginn des Jahres ist die Meller Musiklehrerin Anke Nowak-Peuker verstorben, die über viele Jahre hinweg das Orchestertreffen mit geleitet und geprägt hat.

    Mit dem anspruchsvollen Tanz „Gopak“ aus Modest Mussorgskys Oper „Der Jahrmarkt von Sorotschinzy“ eröffnete das Orchester der drei Schulen unter Leitung von Eva-Maria Witte (Melle) das Konzert. Dabei zeigte sich ebenso wie bei „Der Jupiter“ aus Gustav Holsts „Die Planeten“ (Dirigent Hartmut Meyer, Bad Bentheim), dass wieder einmal in nur vier Probetagen ein einheitlicher Klangkörper entstanden war.

    Im Wechsel mit diesen Titeln konnten sich Solisten auszeichnen: Clarissa Eichhorn und Regina Streltsov boten in gutem Zusammenspiel mit den Streichinstrumenten den ersten Satz aus einem Konzert für zwei Violinen von Johann Sebastian Bach (BWV 1043) dar, während Nele Wagner gemeinsam mit einer Blasorchesterbesetzung ein Konzertstück des französischen Komponisten Joseph Guy Rompartz mit klarem, kräftigem Ton vortrug (alle drei Solisten aus Bersenbrück).

    Anschließend erwies sich das auf den ersten Blick unscheinbare „Nimrod“, eine von Edward Elgars „Enigma-Variationen“, als das schwierigste Stück des Abends. Mehr als alle anderen Titel im Konzertprogramm zieht es seine Kraft aus einem einzigen Spannungsbogen und forderte damit das Orchester bis an seine Grenzen.

    Mit dem Allegro aus dem Konzert für Posaune und Orchester von Georg Christoph Wagenseil hatte anschließend Johannes Opp aus Melle einen Soloauftritt. Er überzeugte nicht nur bei diesem Stück, bei dem Petra van Verth (Melle) die Musiker dirigierte, sondern spielte außerdem im Orchester Violoncello.

    Der effektvollste Teil des Abends kam zum Schluss. Bei der Filmmusik zu „Harry Potter“ von John Williams, die Céline Isambard (Bersenbrück) dirigierte, beeindruckte vor allem das Wechselspiel der Instrumentengruppen, ehe mit dem mitreißend gespielten „When the Saints go Marchin in“ der Swing Einzug in die Aula des Gymnasiums hielt.

    Dirigiert wurden die Musiker hier von Roland Wagner (Bersenbrück), unter dessen Leitung abschließend auch Hans Zimmers Musik zum zweiten Film der „Fluch der Karibik“-Reihe erklang. Nach diesem fulminanten Stück, das dem Orchester noch einmal alle Konzentration abverlangte, wollten die Zuschauer nicht ohne eine Zugabe nach Hause gehen.

    Mit einer erneut sehr gelungenen Aufführung des Eingangsstücks „Gopak“ ging das Konzert zu Ende. Am Ende gab es verdienten, langen Applaus für die Musiker, denen die Freude am Orchestertreffen anzumerken war.

     

  • Großes Orchester mit ansprechender Leistung

    Klicken Sie zur Vergrößerung auf die Bilder und den Artikel des "Bersenbrücker Kreisblatts" vom 28.01.2010.

    Mit viel Engagement dabei: die Bläser!  
    Beeindruckendes Bild von oben: das gesamte Schulorchester in der Aula des Bersenbrücker Gymnasiums Die Dirigentin in laubfroschgrün und die Violinistin mit Pumuckl-Perücke:

    leuchtende Farben im Spiel als Zeugen der heiteren Stimmung während des Konzertes 

       

    Fast 70 Schülerinnen und Schüler dreier Gymnasien, 26 davon aus Bersenbrück, und fünf Dirigentinnen begaben sich vier Tage lang in das ehemalige Kloster Frenswegen, um acht Musikstücke für verschiedene Besetzungen einzustudieren. Das Ergebnis ihrer Arbeit (rund um die Uhr!) präsentierten die Mitwirkenden am Wochenende in Bad Bentheim, Melle und im Schlusskonzert in der Aula des Gymnasium Bersenbrück.

    Mit einer Hommage an den im letzten Jahr verstorbenen „King of pop“ Michael Jackson gelang dem Orchester unter der Leitung vom Tomke Boomgaarden-Schubandt (Bad Bentheim) eine das Publikum fesselnde Eröffnung des Konzertes: Der Beifall für das Arrangement des Hits „Thriller“ (Rod Temperton) fiel so stark aus, dass Oberstudiendirektor Peter Seeger mehrere Ansätze zu seiner Begrüßungsansprache machen musste.

    Mit einigem  Stolz wies er auf eine Tradition von mittlerweile 17 Konzerten der Orchestergemeinschaft mit den Gymnasien Melle und Bad Bentheim hin. Er würdigte das enorme Engagement der Kolleginnen und der beteiligten Schülerinnen und Schüler: „Vier Tage in „klösterlicher Abgeschiedenheit“ haben Erstaunliches bewirkt: In konzentrierter Arbeit sind viele Einzelinstrumente zu einem großen Klangkörper herangereift. Diese Leistung der Kolleginnen ist umso höher zu werten, als sie Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 – 13 zu integrieren hatten!“

    Mit zwei Sätzen aus Antonio Vivaldis „Konzert für zwei Flöten und Streicher“, dirigiert von Celine Isambard (Bersenbrück) ging es klassisch weiter: Die beiden Solistinnen Vera Fleddermann und Katharina Koop (beide Gym. Bersenbrück) trugen den ersten, langsamen Satz ausdrucksstark, den zweiten schwungvoll vor. Beim anschließenden Arrangement von Maike Schumann (Bersenbrück) zum Musical „Phantom der Oper“ (A. L. Webber) wussten insbesondere die starken Bläser zu überzeugen. Ein wiederum klassischer Part fiel der Meller Musikpädagogin Petra van Verth zu: Sie dirigierte Joseph Haydns anspruchvolles „Konzert für Klavier und Orchester in D-Dur“, bei dem sich eine interessante Interpretation und ein lebendiger Dialog des Orchesters mit dem Klaviersolisten Enno Frerichs aus Melle entwickelte. Auch beim zweiten Ausschnitt aus einem Musical, diesmal war es das bekannte „Hair“, wussten die Bläser ihre Stärke einzusetzen. Unter der Leitung von Tomke Boomgaarden-Schubandt vermittelte das Orchester insgesamt einen „peppigen“ Groove. Anke Nowak-Peuker dirigierte bei Vivaldis „Konzert für Oboe, Violine und Streicher in B-Dur“ das gesamte Orchester ein Stück mit hohem Niveau, das insbesondere den beiden Solisten Maren Schulz (Oboe) und Marian Brehmer (Violine) aus Melle viel abverlangte. Celine Isambard leitete mit „Star Wars: Episode II“ von John Williams (arrangiert von J. Brumaker) den Schluss dieses gelungenen Konzertabends ein.

    Am Ende des Konzertes blieb Schulleiter Seeger die (offensichtlich gern übernommene) Aufgabe, den Dirigentinnen und den Solisten jeweils einen Blumenstrauß als Dankeschön zu überreichen. Und der Lohn der anderen Musizierenden? Der lange Applaus des beeindruckten Publikums ermunterte das Orchester zu einer spaßigen Zugabe: Zum der Muppetshow entliehenen Song sangen die Instrumentalisten ´Wir brauchen keine Dirigenten, wir brauchen …`! Dann ging´s flott zum gemeinsamen Abendessen in ein Bersenbrücker Restaurant – der Dank für sechs sicher anstrengende, aber auch erlebnisreiche und produktive Tage. Für das Gymnasium Bersenbrück bedeutet dieses Konzert zwischen den Schulhalbjahren einen Höhepunkt schulischen Schaffens und ein Highlight zur Begrüßung des neuen Jahres: eine Tradition, die gerade an einer noch jungen Schule gepflegt sein will!

    Das Programm finden Sie, indem Sie auf das Miniplakat klicken. Klicken Sie zur Vergrößerung auch auf den  Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 18.Januar 2010:

     

  • Hier sehen Sie Impressionen vom Frenswegen-Konzert, das Schüler und Schülerinnen von den Gymnasien Melle, Bad Bentheim und Bersenbrück in unserer Aula am 25. Januar 2009 gegeben haben. Klicken Sie bitte zur Vergrößerung auf das jeweils gewünschte Foto:

 

Mehr können Sie darüber im Bericht des "Bersenbrücker Kreisblatts" vom 28.01.2009 lesen, wenn Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken:

  • Lesen Sie zum Frenswegen-Konzert 2008 die folgenden Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt"  sowie aus dem "Meller Kreisblatt" vom vom 29.01.2008, indem Sie zur Vergrößerung mehrfach auf das gewünschte Miniaturbild klicken:

 

 

Und nun sehen Sie eine Diaschau von den Proben im Kloster Frenswegen für das Konzert am 27.01.2008 in unserer Aula. Klicken Sie bitte auf die Richtungspfeile und anschließend zur Vergrößerung auf das jeweils gewünschte Foto: