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Ab Mezzoforte klopft die Nachbarin -
Thieles dritte „Kontrabass“-Aufführung im Gymnasium Bersenbrück
Klicken Sie zur Vergrößerung auf die Miniaturfotos und auf den
Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 02.03.2011!
Vor einem Jahr feierte Osnabrück die
25-jährige Erfolgsgeschichte von Patrick Süskinds Theatermonolog
„Der Kontrabass“ mit Helmut Thiele. Bersenbrück kann nun
immerhin mit einem 15-jährigen Jubiläum und einer dritten
Aufführung aufwarten. Seit 1995 begeistert der Schauspieler
Schülergenerationen mit dem tragikomischen Ein-Personen-Stück.
Wie ein Umzug gestaltete sich der
Bühnenaufbau für das winzige, aber doch mit zahlreichen
Requisiten überquellende Junggesellenzimmer in der Aula des
Gymnasiums. Meterweise Bücher beherrschen das die Rückwand
ausfüllende Holzregal. Der verblasste Lorbeerkranz über
Beethovens Totenmaske samt den abgenutzten Kontrabassstegen
rechts und links, die Galerie von Arzneifläschchen und die
veraltete Haustechnik, in erster Linie der Uralt-Kühlschrank und
der 70er-Jahre Plattenspieler, lassen bereits erahnen, dass der
Bewohner seinen Zenit schon überschritten hat, noch bevor der
sich zu seinem Auftritt unter seiner Wolldecke aus seinem Bett
hervorschält.
Der Zuschauer ahnt es längst. Doch der für
seine Abend-Aufführung bereits sorgfältig gegeelte
Orchester-Kontrabassist kann es erst nach und nach und nach
etlichen Flaschen Bier aussprechen: Als Musiker vertritt er nur
Mittelmaß. Sein Platz ist die hinterste Reihe im
Orchestergraben. Und er ist zutiefst einsam. Die Schuld schiebt
er zunächst auf sein unförmiges Instrument, das ihn überall
behindert. Es passt in kein Auto. Die tragikomischen Elemente
schieben sich in den Vordergrund, wenn er seine aufgestauten
Aggressionen an ihm abreagiert und sich andererseits durch seine
geschwungene Form sexuell anregen lässt. Sie erinnert ihn an die
von ihm verehrte Sängerin Sarah. Aber es kommt zu keinem
Liebesakt, beklagt er, da er sich ständig von ihm, dem
Kontrabass, beobachtet fühlt. Sein Leben ist in allen Aspekten
mit seinem sperrigen Instrument verwoben. Wenn er beim Üben die
Grenze zum Mezzoforte überschreitet, provoziert er damit die
Nachbarin über ihm zu einem heftigen Klopfen, trotz seines
schallisolierten Raums. Denn „Das Instrument hat body“, sagt er
und „das ist aber auch das einzige, was daran gefällt. Sonst hat
es nichts, sonst ist es eine einzige Katastrophe.“
Anrührend komisch gibt Helmut Thiele seinen
authentisch brummigen Einsiedler und liefert damit ein
tiefgründiges Psychogramm einer verpfuschten
Orchester-Musiker-Karriere. Nach Wien, Moskau und Rügen und nach
mehr als 200 Aufführungen in Osnabrück gelingt ihm das auch in
Bersenbrück zum dreihundert-xten Mal.
Die Oberstufen-Schüler des Gymnasiums
honorierten die Aufführung mit reichlich Applaus. Der Termin war
gut gewählt. Denn die große Schulorchester-Aufführung mit vielen
Beteiligten aus den eigenen Reihen lag gerade erst wenige Tage
zurück. So wurde die „Lehrstunde“ in Sachen Orchestermusik mit
verständigem Schmunzeln begleitet.
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Einheitssprache Deutsch, Schusswaffen in
Privathaushalten – Schüler debattierten brisante Fragen
Florian Schulz und Hermann Brickwedde
vertreten unser Gymnasium beim Landesentscheid
Es hat sie schon manche Mühe und manches
Wortgefecht gekostet, die Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb
„Jugend debattiert“. Nach den Anstrengungen winkt zumindest für
die Oberstufenschüler Hermann Brickwedde und Florian Schulz
(beide Gymnasium Bersenbrück) sowie für Johannes Kraft (Haupt-
und Realschule Ankum) und Jonas Wobker (Greselius-Gymnasium
Bramsche) als Vertreter der Mittelstufe ein dreitägiges
Vorbereitungsseminar unter professioneller Leitung, bevor sie
ihr Können im Landesentscheid unter Beweis stellen müssen.
Nur ausgewählte Schulen nehmen an diesem
von der bekannten Hertie-Stiftung initiierten bundesweiten
Wettbewerb teil (für unsere Region ist neben der Haupt- und
Realschule Ankum, den Berufsbildenden Schulen und dem Gymnasium
Bersenbrück neuerdings auch das Greselius-Gymnasium Bramsche in
diesem Verbund). Die Schülerinnen und Schüler erhalten im
Vorfeld eine Informations- und Schulungsbroschüre, die ihnen
erste Einblicke in das Wesen einer Debatte vermittelt. Im
Deutsch- oder Politikunterricht wird im nächsten Schritt
trainiert, bevor es zum ersten Mal ernst wird: Jeweils zwei
Vertreter für Pro und Kontra eines Themas debattieren im
Klassen- bzw. Kursrahmen miteinander. Die jeweiligen Fachlehrer
sind die Juroren.
Zum Regionalentscheid kamen 24 Schülerinnen
und Schüler dieser Schulen ins Gymnasium Bersenbrück, dem
diesjährigen Ausrichter, um im Medienforum ihre Debatten
auszutragen. Nach der Vorrunde qualifizierten sich Kiara
Groneweg, Lennart Jürgens, Johannes Kraft und Jonas Wobker für
das Mittelstufenfinale, in dem es um die Frage ging, ob an
Deutschlands Schulen außerhalb des Sprachunterrichts nur Deutsch
gesprochen werden solle. Bei der Vorbereitung war es interessant
zu beobachten, wie die Finalisten sich gemeinsam vorbereiteten
(und dabei sowohl die eine als auch die andere Seite hätten
vertreten können) und der Konkurrenzgedanke noch zurückstand! In
der Debatte selbst aber hieß es scharfsinnig zu argumentieren,
mit wohl gesetzten Worten sowie unterstützender Mimik und Gestik
Themenpräsenz zu beweisen. Der vierköpfigen Jury unter der
Leitung von Martin Wellmann fiel die Entscheidung nicht leicht!
Letztlich erklärte sie Jonas Wobker (1. Platz) und Johannes
Kraft (2. Platz) zu den Gewinnern.
Im Wettbewerb der Oberstufe stand das Thema
„Schusswaffen in Privathaushalten“ im Mittelpunkt der
Finalrunde. Auch bei den älteren Schülern war das
partnerschaftliche Verhalten in der Vorbereitung bemerkenswert –
in der Debatte schenkten sich die Hermann Brickwedde, Phillip
John Russell, Florian Schulz und Erich Wambold jedoch nichts.
Bei diesem heiklen, aktuellen Thema konnten sie zeigen, wie gut
sie sich in die aktuelle Diskussion eingearbeitet hatten, und
einmal mehr dem Publikum vor Augen führen, wie wichtig eine gute
Sachkenntnis für die Meinungsbildung ist. Auch die Jury unter
ihrer Vorsitzenden Birgit Bergmann beriet sich ausführlich. Am
Ende hatten Florian Schulz (1.) und Hermann Brickwedde (2.) die
Nase vorn.
Vielen Dank sagen die Organisatoren des
Regionalentscheids der Kreissparkasse Bersenbrück für die
finanzielle Unterstützung dieser Wettbewerbsrunde sowie der
Fahrt zum Landeswettbewerb in Gifhorn am 16. März.
zL
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Klicken Sie zur Vergrößerung bitte
auf die Miniaturfotos! |
| Die Finalrunde der
Mittelstufe mit Kiara Groneweg, Lennart Jürgens,
Johannes Kraft und Jonas Wobker |
Die Finalrunde der
Oberstufe mit Hermann Brickwedde, Phillip John Russell,
Florian Schulz und Erich Wambold |
Die Finalisten … mit den
betreuenden Lehrern, den Organisatoren und OStD Peter
Seeger |
Artikel aus dem Bersenbrücker Kreisblatt vom 09.02.2011 |
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Louisa Krümpelmann
erreicht 10. Platz auf Bundesebene
Gut geschlagen hat
sich Louisa Krümpelmann auch im Bundesfinale des Wettbewerbs
„Jugend debattiert“. Die Schülerin aus Bersenbrück erreichte den
zehnten Platz unter 32 Finalteilnehmern. Über 80 000 Schüler
hatten sich bundesweit an dem Wettstreit beteiligt. herzlichen
Glückwunsch! Lesen Sie mehr darüber im Artikel aus dem
"Bersenbrücker Kreisblatt" vom 23.06.2009, indem Sie mehrfach
auf die Miniaturansicht klicken:

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Louisa Krümpelmann
debattiert jetzt auf Bundesebene
Im Rahmen des
Wettbewerbs „Jugend debattiert“ der gemeinnützigen
Hertie-Stiftung ist Louisa Krümpelmann zunächst
Klassensiegerin, dann Siegerin im Schulverbund
Ankum-Bersenbrück geworden und hat auch beim Landesentscheid im
März die Fachjury überzeugt. Das Ergebnis: Der zweite Platz auf
Landesebene für die Schülerin und damit die Qualifikation für
den Wettbewerb auf Bundesebene. Lesen Sie mehr darüber im
Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 16.06.2009, indem
Sie mehrfach auf die Miniaturansicht klicken:

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Vorlesewettbewerb 2008/09
Schulsiegerin beim Vorlesewettbewerb 2008/09 des
Börsenvereins des Deutschen Buchhandels wurde Josie Deters,
Klasse 6fa (ganz links). Sie hatte sich zusammen mit den anderen
Klassensiegern aus der Jahrgangsstufe 6 (von links: Jana
Kossenjans (6fb), Frauke Richter (6lc), Melina
Hilker (6lb) und Sophie Kemper (6la)) dem Wettbewerb
auf Schulebene gestellt und dabei mit dem Buch
„Sommersprossen-Kussgewitter“ gewonnen. Die anderen
Wettkampfteilnehmer fesselten ihre Mitschüler, die sie aus ihren
Klassen zum Schulwettbewerb mitgebracht hatten, mit einer
weiteren Liebesgeschichte, dem Buch „Franzi, ganz cool“, boten
aber auch ganz andere Themen mit Textpassagen aus der „Insel der
blauen Delphine“, „Harry Potter und der Stein der Weisen“ und „Maia
oder als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf“.
Einer besonderen Herausforderung stellten
sich die Wettbewerber dann, als sie Ausschnitte aus der ihnen
unbekannten Geschichte „Macht nichts“ von Michael Ende lesen
mussten. Mit Büchergutscheinen wurde das Engagement der
Teilnehmer am Schulwettbewerb belohnt. Josie Deters wird
außerdem im Frühjahr 2009 am Kreisentscheid des
Vorlesewettbewerbs teilnehmen.
