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  •  Neuer Chemieraum im Gymnasium Bersenbrück wurde eingeweiht

    „Wir waren die ersten!“ Das werden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10fl von Chemielehrer Günter Kosmann wohl immer in Erinnerung behalten. Am Mittwochmorgen nach den Osterferien waren sie die erste Klasse, die im nagelneuen Chemieraum des Gymnasium Bersenbrück Unterricht hatte. Mit Freude und Stolz wurde dieser von Schulleiter Peter Seeger im Beisein von Heinrich Weiß und Ralf Wilke als Vertreter des Landkreises eingeweiht.

    Gut vier Monate Bauzeit waren notwendig um aus einem in die Jahre gekommenen Hörsaal, der den Anforderungen an experimentellen naturwissenschaftlichen Unterricht längst nicht mehr genügte, einen modernen und mit neuester Technik ausgestatteten Übungsraum zu machen, der sowohl für Chemie- wie auch für Physik- und für den Biologieunterricht beste Voraussetzungen bietet. Dank der finanziellen Mittel aus dem Konjunkturpaket konnte dieser Umbau in kürzester Zeit geplant und durchgeführt werden. „Dabei hat der Landkreis die Ausstattungswünsche der naturwissenschaftlichen Fachgruppen von Beginn an abgefragt und in der Planung berücksichtigt“ freut sich Andreas Oeljeklaus – Fachobmann für Chemie. Der Raum biete nun optimale Voraussetzungen für einen methodisch abwechselungsreichen Unterricht. Auch die Sicherheitstechnik in Form eines modernen Abzuges sei auf den Stand der heutigen Technik gebracht worden.

    Gleichzeitig mit dem Chemieraum wurde auch ein Teil der Chemiesammlung saniert. Ein neuer Abzug sowie Säure-, Lauge- und Giftschränke wurden installiert und an die neue Belüftungsanlage angeschlossen. Neben den Bundesmitteln leistete der Landkreis dazu nicht unerhebliche finanzielle Unterstützung.

    „Forschen und entdecken sind ein wesentliche Elemente wissenschaftlichen Arbeitens und können in diesen neuen Räumen vorzüglich vermittelt werden“ gibt Peter Seeger den Schülern, die in zwei Jahren zum Abitur antreten werden, zum Schluss noch mit auf den Weg.

    Klicken Sie zur Vergrößerung auch auf den nachfolgenden Artikel aus dem "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 15.04.2010:

     

  • Der Geschmack des Wassers – eine rein männliche Feststellung

    Der Wasserbeschaffungsverband, begleitet durch seine Pressesprecherin Helga Suhre, ermöglichte den Schülern des Chemiekurses Q2 von Herrn Töpken die Besichtigung des Wasserwerkes in Ohrte mit anschließenden Pflanzungen von Buchen und Eichen, um den Nitratgehalt nachhaltig zu reduzieren.

    Im Wasserwerk wurden wir über das reibungslose Funktionen der Aufbereitung des Rohwassers zum Reinwasser und somit zum Trinkwasser umfassend informiert. Im Vordergrund stand hier der technische Ablauf der Anlage.

    Der zweite Teil beschäftigte sich unter der Führung von Horst Wieting, Niedersächsisches Forstamt Ankum, mit der Nachhaltigkeit. So wurden Bäume gepflanzt, um die entsprechenden Stickstoffbelastungen in Form von Nitrat langfristig zu reduzieren. Die Pflanzungen fanden auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen statt.

    Zu den zentralen Vorgaben des Abiturs im Fach Chemie zählt die Wasseraufbereitung, so dass die Exkursion hier direkt an das bereits theoretisch kumulierte Wissen anknüpfen konnten und so den Schülern anhand des Wasserwerkes auch die entsprechenden Abläufe in der Praxis demonstriert werden konnten.

    Die Exkursion stellte den einen oder anderen an die äußerste Grenze des menschlich zumutbaren (Vorsicht Ironie!). Doch da der komplette Kurs „Mallnitz-erfahren“ war, trauten sich einige ganz harte Männer auch das frisch gezapfte Rohwasser zu probieren (siehe Bildbelege). So konnten diese einzigartigen, mutigen Burschen den metallenen Geschmack des Eisens körperlich erfahren und merken, wie sich dieser Metallgeschmack nach Verköstigung einer Trinkwasserprobe wieder verflüchtigte.

    Wohl gestärkt vom köstlichen Gut konnten im Anschluss mit vollen Kräften die Anpflanzungen durchgeführt werden. Bestnoten in dieser Disziplin erhielten die wahren Männer des Kurses Jan und Alexander. Aber auch die Frauen sollen nicht unerwähnt bleiben, so konnten Kira und Lisa wirklich hervorstechende Leistungen im Zugucken attestiert werden, und eine nicht näher erwähnte Person erfuhr leibhaftig, dass schwarze Erde extrem von weißen Jacken angezogen wird. Dieses Phänomen ist den Schülern bereits aus dem Unterricht als juliaphil (julialiebend) bekannt. Der Lehrkörper hinterließ beim Wasserwerk einen schmutzigen Eindruck, denn seine Gummistiefel waren so dreckig, dass nur für ihn gewischt werden musste. Anmerkung: Alle Schüler waren sauber und haben sich vorbildlich verhalten, ja so sind sie, unsere lieben, kleinen, süßen Abiturienten!

    Harm Töpken

    Klicken Sie bitte zur Vergrößerung auf die unten stehenden Bilder!

  • Fortbildungsveranstaltung CHEMIE: Kunststoffe im Unterricht

    Wirtschaftlich wichtig, technisch innovativ, alltäglich und faszinierend- Kunststoffe haben viele Gesichter. Aber, wie schafft man es , dieses vielseitige Thema in den Chemieunterricht zu integrieren? Am Gymnasium Bersenbrück wurde unter der Federführung vom Fortbildungsbeauftragten Günther Kosmann des LFZ Chemie und unter Einbeziehung der Arbeitsgruppe Chemiedidaktik der Uni Oldenburg sowie Dr. Kamm von der BASF- Elastogran hierfür ein umfassendes Angebot an Schulexperimenten, Lehrmaterialien und einem ausgewogenen Medienmix ca. 30 Chemiekolleginnen und –kollegen  aus dem Bereich Weser-Ems zur Verfügung gestellt. Die Unterrichtseinheit „Kunststoffe- Werkstoffe in unserer Zeit“ führte die Fachlehrerinnen und- lehrer systematisch an Hand von ausgewählten Experimenten in die Welt der Makromoleküle ein  und orientierte sich dabei an die thematischen Schwerpunkte der Sekundarstufe II. Durch das interaktive Vorgehen erhielten die Teilnehmer zahlreiche Informationen rund um die künstlichen Polymere wie z.B. Verpackung, Medizin, Gesundheit, Freizeit und Sport, Alltagsleben und Umwelt.

    Alle Teilnehmer waren sich einige, dass diese Veranstaltung als gewinnbringend für ihren Chemieunterricht angesehen werden muss und freuten sich schon auf ein Wiedersehen bei der Betriebsbesichtigung der BASF-Elastogran Mitte November.

     

  • Klicken Sie bitte auch auf die Seite "Jugend forscht"  bzw. auf "Chemiearbeit 1997".

  • Herr OStR Kosmann, der seit 25  Jahren Schüler im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend forscht" betreut, ist hierfür vor kurzem geehrt worden (s.u.). Außerdem ist er seit 10 Jahren Landesbeauftragter der Biologie-Olympiade. Aus diesem Anlass erschien am 06.03.2007 ein Interview im "Bersenbrücker Kreisblatt":
Zur Vergrößerung klicken Sie bitte mehrfach auf  den gewünschten Artikel aus dem  "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 06.03.2007.

Wie man mit Apfeltrester Schwermetalle unschädlich macht, zeigte Julia Gahm in Lingen im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend forscht" auf Regionalebene (s.u.). Dafür bekam sie einen ersten Preis. Nochmals herzlichen Glückwunsch! Lesen Sie dazu auch die folgenden Zeitungsartikel:

Zur Vergrößerung klicken Sie bitte mehrfach auf  den gewünschten Artikel aus der "Lingener Tagespost" vom 26.02.2007 (links) und aus dem  "Bersenbrücker Kreisblatt" vom 06.03.2007 (rechts).
  • Lehrerfortbildungskurs zum Thema
    "Elektrochemie in der gymnasialen Oberstufe"

Zu einem großen Erfolg wurde der Lehrerfortbildungskurs zum Thema "Elektrochemie in der gymnasialen Oberstufe" in Bersenbrück.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Jansen (Universität Oldenburg) sowie Günther Kosmann vom dortigen Gymnasium überprüften 30 Fachlehrer aus der Weser-Ems-Region neue experimentelle Konzepte und deren didaktische Umsetzungen im Rahmen eines alltagsnahen Chemieunterrichts. Unser Bild zeigt einige Teilnehmer, die sich mit den Vorzügen einer Brennstoffzelle vertraut machen.


  • Zwei „Chemiker“ in Hannover

Zwei Bersenbrücker Gymnasiasten besuchten die Sonderveranstaltung zum „Jahr der Chemie“ im Fachbereich Chemie der Universität Hannover. 
Seit nunmehr zwei Jahren nahmen die beiden Bersenbrücker Gymnasialschüler Florian Gahm und Hendrik Reincke unter der Leitung ihres Chemiefachlehrers Günther Kosmann an dem niedersächsischen Landeswettdewerb „Das ist Chemie“ jedesmal mit erfolgreichem bis sehr erfolgreichem Ergebnis teil.
In dem vom Verband der Chemischen Industrie gesponserten Wettbewerb beschäftigten sich die Schüler mit vier Themen wie „Farbindikatoren“, „Korrosion und Korrosionsschutz“, „Klebstoffen“ sowie „Geheimen Tinten“ in Durchschreibpapieren, also Problemen, die jedem im Alltag begegnen und die mit Chemie zu tun haben.
In ihren Arbeiten überzeugten Florian und Hendrik durch qualifizierte Versuchsdurchführungen und entsprechender Präsentation der Ergebnisse mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen. Da dieser Wettbewerb nur bis Klasse 10 bestritten werden kann, war die Sonderveranstaltung im Fachbereich Chemie der Universität Hannover ein schöner Abschluss für die beiden Elftklässler.
Das bunte wie höchst interessante Programm gab weite Einblicke in den Ausbildungsweg und die Arbeitswelt des Chemikers in der freien Wirtschaft und in der Forschung an der Universität. Die Zahl der Vorträge und Ausstellungen war so groß, dass die Wahl schwer fiel. Mit „Ausflug in die bunte Welt der Leuchtstoffe“, „Die faszinierende Chemie der Reifen“, „Makro – Mikro – Nano“, „Die aromatisierten Lebensmittel der Technischen Chemie“ oder „Polyurethan – ein Spezialkunststoff für fast alle An- wendungen“ präsentierte sich die chemische Industrie Niedersachsens.
Ergänzend wurde ein Bewerbungstraining durch das Recruiting Office der Continental AG durchgeführt; außerdem erhielt man Informationen über Chemie- berufe wie „Eine Chemikerin in der innovativen Welt der Polyurethane“ bzw. „Kreativer Laborant im Team des Chemikers“.
Auch kam die Praxis nicht zu kurz. Im großen Experimentallabor wurden Versuche zum Anschauen und Mitmachen angeboten, z.B. Titration von Säuren und Basen, Kunststoffe erkennen, Schäume – vom Eiweiß bis zum Polyurethan und Einführung in die DNA-Chiptechnologie. Ein nicht unwesentlicher Höhepunkt war die Verleihung der Urkunden und Über- gabe der Sonderpreise im schönen, aber hoffnungslos überfüllten, „Kalichemie“-Hörsaal der Universität.
Übereinstimmend meinten Hendrik und Florian, dass sich die weite Anfahrt auf jeden Fall gelohnt habe und dass sie jedem Schüler raten können, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Peter Gahm
 

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