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Sek IKlasse 5 Klasse 6 Klasse 7 Klasse 8 Klasse 9 Klasse 10
… des Schlosses von Versailles? Nein, nein, soweit geht es in Klasse 6 doch noch nicht! Und eine (ganze) Nacht ist auch deutlich übertrieben: In der Tat waren es nur wenige Stunden, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 La mit ihrer Klassenlehrerin im Gymnastik- und Tanzraum der Sporthalle verbrachten. Denn es war ein außerordentlich aktiver Abend, den die Klasse nach dem Pizza-Essen (gemeinsam mit den Eltern) vor allem in der Sporthalle verbrachte. Ob beim „Krabben catchen“ oder beim Völkerballspiel: Nach jeder Sequenz musste so manche Flasche Sprudel/Wasser dran glauben! Besonders engagiert ging´s beim „Zombieball“ zu, ein wunderbar abwechselungsreiches Ballspiel (mit zwei Bällen, was die Sache noch prickelnder macht!): Ganz viele hätten dieses Spiel wohl bis zum anderen Morgen durchgehalten, wenn nicht … Ja, wenn nicht das Wetter so gut gewesen wäre, dass ein nächtlicher Spaziergang – von den Teilnehmern „Wanderung“ genannt – als unbedingtes Muss auf der Tages-, äh: Nachtordnung gestanden hätte. So ging´s per pedes zur Geisterstunde durch Bersenbrücks ausgedehnte Wälder, (einer gruseliger als der andere)! Es war dunkel, es war kalt, es war rutschig, und es dauerte und dauerte: Manche(r) wurde schon ganz nervös, man war schon soooo lange nicht mehr zur Toilette: So bekamen die Herrschaften, kaum hatten sie bekannte Koordinaten auf dem Plan, geradezu Flügel und standen schon dicht gedrängt vor dem Schlüsselloch zur Turnhalle sehnsüchtig wartend auf das Erscheinen der gemächlich dahin wandernden Lehrer. Wohlige Wärme empfing sie und jeder dachte (mit Wilhelm Busch): Die sind perdu (Aussprache für nicht Franzosen: perdü, von lateinisch „perdere“ – zugrunde richten, „perditum“ – fertig gemacht) und fallen über die Schlafsäcke her und in sie hinein. Falsch: Nach dem Duschen gab es noch mal Pizza, bevor das Kartenspiel herausgekramt wurde. Und als um drei Uhr das Licht verlosch, die Musik ausgestellt wurde, da begannen sie auch noch eine Kissenschlacht und quasselten, was das Zeug hielt. Den Nachbarn/die Nachbarin so nah zu haben, das ist ja keineswegs gewöhnlich! Erst nach einem deutlichen Wort der Klassenlehrerin kehrte gegen 4:00 Uhr Ruhe ein! Bis um acht Uhr am Morgen: Hätte ein Vater nicht seine Tochter per Handy geweckt, hätten alle „verratzt“, wäre das Frühstück wohl ausgefallen! Dank des Einsatzes einiger Eltern aber war ruckzuck alles hergerichtet und die erste Tagesmahlzeit konnte in zwei Schichten aufgenommen werden. Auffällig war die (für manche Ohren) genussreiche Ruhe: Der Redestoff war endlich ausgegangen! Schnell noch die Sachen packen und ab ging es nach Hause – und für die meisten wohl ohne Umweg wieder ins Bett! Im Übrigen: Uns fiel die außerordentlich schlechte Wärmedämmung dieses Raumes auf und darüber hinaus bröselt der Beton an der Fensterseite: Hier besteht dringender Handlungsbedarf, sonst fällt jemandem womöglich eines Tages zwar nicht die Decke, wohl aber ein Steinbrocken auf den Kopf. Klicken Sie zur Vergrößerung bitte auf das Bild! Zum Bild: Zufall? Die Mädchen schlugen vor der Spiegelwand ihr Nachtlager auf!
Information
für Eltern und Schüler der Klassenstufen
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